09.Juli Wir haben gestern für 7 Tage ein Cottage in Hosmer bezogen, das liegt nur 7 Min ausserhalb von Fernie. Das Cottage ist an eine Farm angegliedert und liegt mitten in der Landwirtschaftszone.
Dieses Cottage stand früher mal auf dem Golfplatz von Fernie und wurde dann hierher gezügelt. ES ist voll ausgestattet und auch jetzt bei bei 30 Grad ist es angenehm kühl im Haus und das ohne Klimaanlage. Jetzt wo wir die Koffer bekommen haben, geht es darum sich wieder neu einzurichten.
Wir können diese Unterkunft für jedermann empfehlen.
Am Morgen besuchen wir Jan and the Familiy, wir verbringen den Morgen zusammen mit Tia auf dem Spielplatz. Am Nachmittag gehen wir in den Mount Fernie PP, das ist ein ganz schon angelegter Park mit einem wunderbaren Campingplatz, jedoch sind dort die Plätze dort Monate im voraus ausgebucht. Es gibt eine Vielzahl von Wander-und Bikewegen. Es sind mehr Leute mit Bikes unterwegs als mit Wanderschuhen. Den Tag lassen wir ausklingen bei einen Picknick mit Jan, Ashley und Tia.
10.Juli: Heute nehmen wir es gemütlich, am Morgen treffen wir uns bei Ashley und Tia, Jan schläft noch, da er Nachtschicht in der Notaufnahme hatte. Wir verbringen die Zeit bis Mittag zusammen mit Tia auf dem Spielplatz, sie liebt es mit Kieselsteine zu spielen.
Für das Wochenende von 24-26.7. benötigen wir noch einen Stellplatz, Der Campingplatz von Mount Fernie PP wäre wunderbar gelegen, aber dieser ist ausgebucht bis Ende August!! Coal Creek RV Park ist diese Jahr neu eröffnet worden, wir fahren dorthin um die freien Plätze anzuschauen. Der neu angelegte Park hat noch recht wenig Bäume, es gibt nur noch Plätze ohne Schatten welche aber schön angelegt sind. Da die Plätze über Strom verfügen und wir eine Klimaanlage haben, buchen wir den Platz. Anschliessend fahren wir zum Einkaufen und gehen zurück zu unserm Cottage um den Grill in Betrieb zu nehmen. Lieder ohne Erfolg, das Wind ist zu stark so dass die Gasflamme immer wieder ausgeht. Somit wird im Haus gekocht.
11. Juli: Heute ist geplant den Wanderweg "Old Goat und Gorby" zu machen, wir haben um 0945 mit Jan, Ashley, und Tia beim Trailhead abgemacht. Am Morgen als wir Aufstehen regnet es, aber die bis um 0900 sollten sich die Wolken verzogen haben. So ist es und "voll" gepackt nehmen wir die ca. 2.5h Wanderung und die Fusssohlen.


Es ist ein schön angelegter Wanderweg welcher durch die grüne unberührte Fauna führt mit vielen "alten" Zedern. Da es am Morgen noch geregnet hat fühlt es sich ein wenig tropisch an. Fast alle Wanderweg werden geteilt mit den Bikern. Es gibt gefühlt hier mehr Biker als Hiker und wie Weg sind sehr gut beschildert, damit sich die Biker und Hiker nicht in die Quere kommen. So gibt es klar beschildert Wege welche als "Downhill" Strecken ausgezeichnet sind, dort wäre es lebensgefährlich als Wanderer diesen Weg zu nutzen. Nachmittag ist Day-Care angesagt, Jan und Ashley haben zum Beachvolleyball abgemacht und wir übernehmen die Rolle als Grosseltern. Mery macht ihre Rolle als "Nani" sehr gut und kommt mit Tia sehr zu zurecht, ob es darum geht sie zum Mittagsschlaf in Bett zu legen oder die Winden zu wechseln. Dafür komme ich "Nani" zum Zug wenn es geht sich auf dem Spielplatz auszutoben. Wir gehen mit Tia zum Splashpark, das ist ein Wasser Spielplatz. Am Abend sind wir bei Jan zum Barbecue zusammen mit Kollegen, wir wollen uns dann gemeinsam das WM Spiel Argentinien - Schweiz anschauen. Am Nachmittag ist ein starker Wind aufgekommen, so dass das Barbecue im Backofen stattfindet. Conner und Maddy kommen vorbei, nach den Essen wird Fussball geschaut, leider mit einem schlechten Ende für die Schweiz. Es gibt nicht zu feiern, so dass wird kurz nach dem 1:3 zurückfahren.
12. Juli: Es ist Sonntag, der Farmer von unserer Vermieterin macht Rundballen, Da das Feld mehrere Hektaren gross ist wird er sicher bis am Abend damit beschäftig sein.
Gestern hatten wir geplant, dass wir heute an den Kikomun Lake fahren, da es aber heute recht windig und bewölkt ist, verschieben wir unser Vorhaben. Dem Mittag verbringen wir in der Mainstreet, kurz vor 1400 treffen wir uns mit JAT ( =Jan, Ashley Tia) Wir besuchen ein paar Shop und eine interessante Galerien, Zum Lunch gehen wir zum Italiener.
Frisch gestärkt geht es zurück und wir wollen die Bikes testen, Jan und Ashley haben je ein Mountain- und Gravelbike, Mery bekommt das Mountainbike von Ashley und ich das Gravelbike von Jan,
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| Zwischenstopp beim Schafstall darf nicht fehlen |
Morgen bekommt Mery nach ein E-Mountainbike von einer Bekannten von Jan. Jan hat für sein Mountainbike einen Kindersitz auf einer zusätzlichen Rahmenstange aufgebaut, so sitzt Tia ganz bequem gleich hinter den Lenker. Wenn jemanden ein Bike und oder Mountainbike Paradis sucht, ist der hier an der richtigen Stelle. 👌👌 Da es schön früher Abend ist machen wir nur eine 1h Tour.
https://www.ferniefix.com/sites/default/files/uploads/ferniealpineresort-summer2024-map.pdf
Zurück ist noch der erste Haarschnitt für Tia geplant, Mery hat extra die Haarschere aus der CH mitgenommen. Tia schlägt sich wacker, mit genügend Ablenkung gelingt der Haarschnitt. Mit einem neuen Haarschnitt geht's zum z,Nacht.
Als Tagesabschluss gibt es für Tia noch einen Abendspaziergang mit Neni und Nani zu der City-Hall.
13. Juli: Es ist Montag, für viele Leute ein der Wochenbeginn mit einem Arbeitstag, 😉😉 Es gibt sicher viel zu diskutieren nach dem Ausscheiden im WM 1/4 Final. 😞😞Für uns ein Tag der nicht früh beginnt. Nach den Frühstück fahren wir zum Visitor Center, von dort gehen einige Trail weg. Ich haben uns schon vorab entschieden die Wanderung zum Fairy Fall zu machen, Hin- und Rückweg ca. 5.5km und 300 Höhenmeter. Die Wanderwege hier sind alle sehr schön angelegt, es geht dem Fairy Creek entlang bis zum Wasserfall.
Für den Rückweg entscheiden wir uns für den "Old Fairy Creek" Trail dieser für nicht den Fluss entlang sondern geht einige 100 Meter weiter oben durch den Wald.
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| Fairy Creek Fall |
Das Ende von diesem Trail führt uns direkt in die Downhill Strecken von den Bikern. Gottlob ist Montag und entsprechend hat es wenige Biker.

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| Der letzte Bohrturm steht beim Visitor Center |
Zurück beim Visitor Center gibt es eine Stärkung aus dem Kühlschrank von dem RV. In der Zwischenzeit ist das Thermometer auf knapp 30 Grad angestiegen.
Später haben wir abgemacht bei Jan um das E-Mountainbike von der Mutter von Maddy auszuprobieren. Das E-Mountainbike passt, wir machen und gleich auf zu einer 1h Testfahrt. Es ist ein wenig ungewohnt, da hier die Bikes auf 20 Mph begrenzt sind was ca. 32km/h gibt.
Das Ding geht ab wie eine Rakete und ich habe Mühe mit den Bio Mountain Bike von Jan zu folgen.
Zum z, Nacht gibt es Steaks vom der Henrickson
Farmer von den Red Angus.
In Fernie taucht der Name "Ghostrider" immer wieder auf, so heisst z.B. auch das lokale Eishockeyteam "Fernie Ghostriders" Von wo stammt dieser Name, gibt es eine Sage dazu? Die Lösung findet man am Mount Hosmer, fährt man bei Sonnenschein an Abend auf dem Hwy 3 von Fernie Richtung Hosmer und schaut dann an die westliche Felswand sieht man den Schatten von einem Ghostrider.
14.Juli: Wir haben heute eine Mountain-Bike Tour geplant, Mery mit dem E-Bike und ich mit dem Bio-Bike. Wir fahren ein paar Kilometer auf dem Trans Canada Trail, dieser Wander- und Bike Trail ist 18'000km lang. Dann biegen wir ab Richtung Coal Creek, bis es leider nicht mehr weitergeht weil das Wasser den Weg weggeschwemmt hat. Wir fahren zurück, deponieren die Bikes in Garage und fahren zum Cottage zurück um den Nachmittag noch dort ausklingen zu lassen. Am Abend treffen wir JAT zum z,Nacht.
Noch eine Story zu unserem Cottage, das liegt bekanntlich auf einer Farm, von dem Farmer merkt man nicht viel, ausser er ist seit Tagen damit beschäftigt sein Heufeld fertig zu machen. Er hat gefühlt von jeden Jahrzehnt seit 1960 einen John Deere Traktor ums Haus stehen, welche er zum Teil auch benutzt, so z.B. fährt er mit einem John Deere ca. Jg 1965 mit dem Kreiselheuer über das Feld, der Schalldämpfer besteht nur noch aus einem Rohr, dementsprechend ist die Geräuschkulisse. Gemäss Airbnb Profil ist unsere Vermieterin Med. Clinic Managerin, ich habe Jan darauf angesprochen ob er jemanden kennt mit den Namen Traci Bryant, Ja klar, das sei seine Chefin in der Tagesklinik.
Eine andere Story hatte sich am vergangen Sonntag zugetragen. Jeden Sonntag ist beim Rotary Park ein Farmermarkt, wo lokale Farmer und andere Einheimische ihre Ware zum Verkauf anbieten. Bei einem Stand mit handgefertigten Schmuckanhänger, bleiben wir stehen und unterhalten uns in deutsch, bis die Standbesitzerin kommt sich bei uns entschuldigt, dass die Ware nicht auf deutsch beschriftet sei. Auf unsere Nachfrage zu ihren Deutschkenntnissen erzählt sie uns ihre Story. Sie sei vor 35 Jahren an einem Internat in Starnberg (D) als Englisch-Lehrerin angestellt gewesen, da für 5 Jahre. Jetzt sei sie pensioniert, aber hierher gezogen wegen ihrer Tochter und Enkelin. Ihre Tochter arbeite hier im Spital als Personalmanagerin. Wir haben den unsere Story erzählt, warum wir besser deutsch als englisch sprechen und dass wir wegen unserem Sohn, Schwiegertochter und Enkelin hier sind. Ihre Tochter habe ihr von Jan erzählt, dass sie einen Arzt abgestellt habe mit CH-Pass. Fernie hat hat nur ca. 7500 Einwohner das kennt jeder-jeden recht gut.
15. Juli: Heute heisst es umziehen vom Cottage auf der Farm geht es zu JAT in die Stadt, wir haben ein Zimmer bei Jan im Appartement. 1100 ist Check-Out Time, anschliessend machen wir einen Ausflug nach Sparwood und zu Frank Slide.
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| Gebaut wurde der Dumper von Terex und auf den Namen Titan getauft |
Sparwood liegt 18km östlich von Fernie, beim Visitor Center können wir dumpen und frisches Wasser auffüllen. Die wahre Attraktion ist aber der weltweit grösste 3-Achsdumper, welcher hier ausgestellt ist.
Sparwood hat eine riesige Kohlenmine welche seit 1903 in Betrieb ist. Noch heute wird dort Kohle abgebaut, die Kohle wird per Eisenbahn durch das Elk Valley nach Vancouver gebracht.
Durch das ganze Tal zieht sich diese Eisenbahnlinie zum Teil gehen die Geleise durch die Dörfer. So auch in Fernie, geht die Eisenbahn durch Teile der Ortschaft. Da es immer noch unbewachte Bahnübergänge gibt, sind diese zum Teil mehrere Kilometer langen Züge unüberhörbar, mit ihren Signalhörner.
So eine lange Zugskombinationen, mit bis zu 5 Dieselloks, befördert Kohle im Wert von 6 Millionen. In 24h fahren bis zu 4 solcher Züge vorbei. (4x365x6 = 8,760 Milliarden) Ansonst hat Sparwood nichts zu bieten, als viele Erinnerungen wie früher Kohle abgebaut wurde und ein Denkmal an alle die den Kohleabbau mit ihrem Leben bezahlt haben.
Weiter geht es Richtung Osten zu dem Felssturzgebiet "Frank Slide" unterwegs machen wir beim türkisfarbigen Emerald Lake eine Kurze Pause.
Zwischenzeitlich haben sie die letzten Wolken verzogen und der kühle Wind der letzten Tage macht auch Pause. Das Thermometer geht zügig nach oben Richtung 30 Grad. Nach der Überquerung von dem Crowsnest Pass ist Frank Slide schon bald in Sichtweit.
Dem Felssturz von 1903 ist ein Visitor Center gewidmet. Am 29. April 1903 donnerten innert wenigen Sekunden 88 Millionen Tonnen Felsen vom Mont Turtle ins Tal hinunter und begrub die Siedlung Frank unter sich. Es kommen 77 Personen ums Leben.
Auch nach über 120 Jahren sind die Spuren vom Felssturz immer noch sehr gegenwärtig, nur am Rand hat es unterdessen etwas Natur (Bäume und Sträucher) welche wieder zurückkehrt.
16. Juli: Den Tag verbringen wie mit Wäsche waschen und Nachmittag einem kurzen 2.5h Trail bei Mount Fernie PP. Im Wald ist es ehr angenehm zum wandern, aber sobald den kühlen Schatten verlässt brennt die Sonne. 30Grad und mehr lässt grüssen.