Sonntag, 26. Juli 2026

Teil 3 Aufenthalt in der Region Fernie BC ( 17. bis 25.Juli)

 17. Juli: Heute ist Freitag, gestern Abend ist Ashley zusammen mit Tia zu ihren Eltern nach Patrica (AB) gefahren um den 60. Geburtstag von ihrem Vater zu feiern, Jan hatte Dienst in der Notaufnahme bis Mitternacht. Der Himmel ist grau und es regnet bei 23 Grad, wobei diese Abkühlung nur temporär sein wird, wenn wir die nächsten Tage anschauen wird es richtig heiss hier, obschon wir auf über 1000m.ü.M liegen.  



Mittag ist Jan ausgeschlafen und wir machen und dran ein paar alte Glühbirnen durch LED zu ersetzen, im Normalfall ist das keine Zeile wert. Aber wer dieses Appartement kennt welche, weiss was das für eine Herausforderung ist. Diese Appartement war bis vor 15 Jahren ein Schulgebäude entsprechend hoch sind die Zimmer. In allen Zimmern sind die in der Decke verbauten Lampen auf 4,5 Meter oben. Jan hatte extra bei der Verwaltung eine lange Bockleiter bestellt. 

Bei der Besorgung der Lampen kommen wir bei der Fernie Brauerei vorbei, eine gute Gelegenheit unser 1/2 Gallone Flasche nachzufüllen. Die machen ein wirklich leckeres Whitebeer. Belohnung muss sein.



Ich habe im Teil 2 von den Zügen gesprochen, welche in Sichtweite von dem Appartement vorbeifahren, hier eine kleine Kostprobe wie sich das anhört und die Vorbeifahrt kann schon mal 5-10 Minuten dauern.


Ab 1600 haben wir das gekühlte Appartement für uns, Jan hat bis Mitternacht eine Schicht in der Notaufnahme vom Hospital. Es ist Hochsaison, dementsprechend hat es viele Touristen und somit auch viel Arbeit in der Notaufnahme. 

18. Juli: Seien Schicht dauerte bis 0300, entsprechend gibt es nicht so früh Frühstück. Wir haben abgemacht auf den Mittag zum Surveyors Beach zu fahren und die SUP,s auszuprobieren welche Jan hat. Es sind noch zwei Arztkollegen mit ihren Familien dort. Unterwegs wird noch kurz was eingekauft um ein B&B zu machen. Der Surveyors Lake hat etwa die Grösse vom Moossee. Der Stand ist flach und geeignet für Familien. Man merkt, dass es Samstag ist, der Beach ist sehr gut besucht. Unsere ersten SUP Erfahrungen sind doch recht erfolgreich, Mery beherrscht das SUP ohne mit dem Wasser Bekanntschaft zu schliessen, bei mir ist es nicht ganz so. Da es aber heiss ist, kann man eine Abkühlung brauchen. Bild SUB von Jan
2x New-York / Rip-Eye 1x Sirloin Steaks
 Gegen 1600 packen wir unsere Sachen und treten die die 30 Min. Rückfahrt an. Da die B&B Variante am Beach nur eine Light Version war, hat Jan drei Red Angus Steak aus dem Gefrierschrank. Wie macht man am schnellten gefrorene Steak. Variante Jan: 3.Minuten in warmes Wasser, die Verpackung entfernen, die Steaks mit Salz und Grillbutter einreiben, die Steaks erneuert vakuumieren und anschliessend für 60 Min in den "Sous Vide" Topf legen bei 54 Grad. Nach einer Stunde für 2-3 Min bei 250 Grad fertig grillen. Funktioniert gut und die Steaks sind sehr zart.









 19. Juli: Es ist Sonntag, heute ist ein Nani, Neni Tag. Ashley ist gestern Abend spät mit Tia zurückgekehrt. Wir übernehmen für heute gerne die Rolle als Grosseltern als Day Care Job. Am Morgen gibt es einen Besuch vom Spielplatz im Arrows Park, zum Park sind es ca. 35 Gehminuten, der Spielplatz ist sehr schön angelegt und grenzt direkt an den Elk River.

Wir verbringen den ganzen Morgen auf dem Spielplatz, trotz Sonntag sind wir fast alleine dort.



Kurz vor Mittag geht es zurück, zum Lunch und für Tia,s Mittagsschlaf. Was macht der Neni, wenn die Enkelin ihren Mittagsschlaf hält? Er schreibt den im Reiseblog. Nachmittag geht es in den Splashpark, der in ca. 15 Min zu Fuss zu erreichen ist.


Der Splashpark einen grosser Wasserspielplatz für kleine und grösser Kinder sowie deren Eltern und Grosseltern. Zum z,Nacht kommt Conner vorbei und es gibt selbstgemachte Pizzas.

20. Juli: Heute haben wir geplant mit den Mountainbikes auf dem Trans Canada Trail eine kleine Etappe zu machen. Zum Abschluss geht dem Elk River entlang bis ans westliche Ende von Fernie.


Auf Trail begegnen wir einem Red Deere (nicht John Deere) Diese Hirschkuh geniesst das saftige Gras inm dieser Blumenwiese und  lässt sich von zwei CH Biker nicht aus der Ruhe bringen. 


Jan hat Klinikschicht bis 1700 und Ashley hat Homeoffice. Abgemacht ist das wir heute für das z,Nacht zuständig sind, es gibt Poulet vom Grill und dazu eine Variation von verschiedenen Gemüsen.  Dazu wird noch die restlich 1/2 Gallone Whitebeer vernichtet

Zum Abschluss noch der Wetterbericht von heute. Am Morgen angenehm kühl, mit jeder weitern Stunde 2-3 Grad wärmer, Höhepunkt um 1600 mit 28 Grad und leichter Bewölkung. In der Luft liegt ein leichter Hauch von verbranntem Holz, Grund sind die ersten grösseren Wildfire in diesem Sommer. Einige sind nicht allzu weit weg daher der Rauchgeschmack in der Luft


 


21. Juli: Am Morgen machen wir einen Stadtbummel um uns die Zeit zu vertreiben.



Der Stadtkern hat noch viele "alte" Häuser von der Stadtgründung von 1898. Für Nachmittag haben wir abgemacht um mit Tia einen Ausflug zu machen. Geplant ist der Besuch von der Island Lodge. Diese Lodge ist berühmt für viele Prominente welche sich die ganze Lodge Anlage jeweils mieten. So zum Beispiel David Beckham.



Fast jedes Wochenende ist die ganze Anlage gebucht für Hochzeiten. Die Wartefrist beträgt aktuell 18 Monate. Die 6 km lange Zufahrtstrasse, ist mehr oder wenige ein 5m breiter holpriger Feldweg, ist jeweils von Freitag bis Sonntag gesperrt. Wer keine Einladung hat kann nicht hochfahren. Montag bis Mittwoch ist die Zufahrt für die Öffentlichkeit frei.


Wir hatten mehr erwartet, es ist kein Ort für kleine Kinder, es gibt zwar einen schönen See aber alles andere ist gemacht für Leute welche einfach in dem noblen Bistro sich die Zeit vertreiben und ein paar Selfis machen für alle die noch nicht dagewesen sind.

Im Winter lassen sie die Promis mit einem Pisten Bully auf die Hügel transportieren um dann im Tiefschnee runterzufahren.


Wir verlassen alsbald diese Stätte und kehren zurück. Am Abend ist eine Dinner angesagt bei Conner und Maddy.



22.Juli: Heute fahren wir zum Norbury Lake PP, dort haben wir für zwei Nächte einen Campingplatz gebucht. Der PP liegt ca. eine Stunde Nordwestlich von Fernie. Zuvor werden noch Vorräte aufgefüllt. unterwegs machen wir halt bei der "Trout Hatchery Station" hier werden Forellen gezüchtet und ausgesetzt, dazu gibt es noch einen Teich wo jedermann sein Glück versuchen kann beim fischen. Jedoch gilt hier "Catch and Release".  https://youtu.be/GSJBAafWUgw


Auch ein Fischadler hat hier seinen Horst.

Der Norbury Lake PP ist ein sogenannter "primitive Campground" Das sind Campingplätze ohne Service. (Non Water/Electric) und es gibt auch nur Pit Toilette. Dafür sind diese Plätze meistens sehr ruhig und abgelegen in der Natur. Oft gibt es dort auch kein Tel-Empfang oder nur mit schlechter Leistung. Entsprechend langsam ist auch das Blog schreiben. 





Es geht nicht nicht lange so erhalten wir schon Besuch von einem Eichhörnchen und einem Kiefertangare. 








Dieser PP liegt aber auch näher bei Cranbrook wo es Waldbrände hat. Besondern merken wir das am Abend als die Sonne durch den Smog der Waldbrände verdeckt wird und nur noch als orange Kugel zu sehen ist.


Die Sonne wird kurze Zeit später durch den Mond abgelöst, welcher sich auch farbig zeigt.

Abendstimmung am Norbury Lake


23. Juli: Das Wetter hier ist auch sehr warm, bei über 30 Grad kann man von von heiss sprechen. Ohne Strom gibt es auch keine Klimaanlage, die Temperatur im Camper ist auf 33 Grad angestiegen. Ein Abkühlung ist es nach Sonnenuntergang zu erwarten. Auch um 23 Uhr als wir uns schlafen legen war es noch 29 Grad. Wir lassen alles offen damit ein kleiner Wind eine gewisse Abkühlung bringt. 


Am Morgen ist es doch mit 20 Grad angenehm. Zum Frühstück gibt es u.a. Spiegelei mit Speck.





 

Später fahren wir nach Fort Steele, bei dieser grossen Hitze verbraucht der Kühlschrank viel Propan. Fort Steele ist eine Heritage Siedlung mit eine Tankstelle wo auch Propan nachgefüllt werden kann.




Am Abend schreibt uns Jan noch eine Nachricht, wir haben geplant in der ersten Woche August zusammen eine paar Tage Urlaub zu machen. U.a. wären wir von 7.bis 9. August in Kimberly wo wir ein Unterkunft gebucht haben. Conner sein Kollege arbeitet bei BC Wildfire in Fernie. In der Region Kimberly sind mehrere Wildfire welche "Out of Control" sind. Es ist möglich, wenn der Wind weiter so bläst, dass in ein bis zwei Wochen die Region Kimberly als Sperrzone für Touristen gelten kann. Er empfiehlt Jan die Buchung zu stornieren.

24.Juli: Diese PP ohne Service sind schon sehr ruhig, entsprechend lange haben wir geschlafen. Heute geht es zurück nach Fernie auf den Coal Creek RV Park. Dort haben wir Strom für die Klimaanlage und "Full Hookup" (= Strom und Frischwasser/WC können direkt angeschlossen werden) 


Unterwegs besuchen wir noch die Bull River Falls, der Weg dorthin ist nicht direkt beschrieben und führt über eine Gravelroad welche zum Staudamm führt und von Holztransport benutzt wird, entsprechend ist Vorsicht geboten. Unterwegs kreuzt ca. 20 vor uns eine schwarzer Puma den Weg, zu schnell um ein Foto zu machen.





Die Fahrt hat sich aber gelohnt. Es ist eine beeindruckende Felsenschlucht, bis zum Wasser runter gibt es viel zu klettern. Da diese Wasserfälle versteckt liegen, hat es auch keine anderen Touristen. Es ist eine willkommene Abkühlung am Rande dieser Wasserfälle.


Wo sind hier HaPeMaLo zu finden?

Bull River Falls                                                           Bull River Dam

 

Der Smog von den Wildfire ist doch sehr gegenwärtig, die Berge sind mit einem grau-weissen Schleier eingehüllt. Wir haben noch genügend Zeit auf der Rückfahrt ein Abstecher an den Surveyors Beach zu machen. Hier waren wir vor einigen Tagen mit Jan. 


Dort hat es u.a. kleine Wasserschildkröten welche, wenn man Glück hat, sehen kann.




Der Strand ist gut besucht, da der Kikomun PP Camping gleich angrenzend ist. Ein wunderbarer Campingplatz, aber fast unmöglich dort einen Platz zu bekommen. Es ist schon fas 1600 als wir uns auf den Weg zum Coal Creek RV Park machen. Zuvor wird im BC Liquor Store noch nachgefüllt. Der Coal Creek RV Park ist neu angelegt worden, entsprechend sind die Plätze recht sonnig und auch heute ist es wieder 31 Grad, gottlob haben wir Strom für die Klimaanlage, dafür die die Rest-Rooms sehr gut und eine erfrischende Dusche ist doch sehr willkommen. Seit gestern ist die höchste Waldbrandstufe aktiviert worden, das bedeutet, es dürfen keine Feuer mehr gemacht werden. Grillen mit einen Gasgrill ist aber weiterhin erlaubt.


Was macht man, wenn man kein Bratöl/Fett hat, klar man macht als Vorspeise 3 Tranchen Bratspeck,  das gibt dem Steak noch eine gewisse Note.



25.Juli: Gut ausgeschlafen machen wir uns in aller Ruhe das Frühstück, danach eine kleine Wanderung Richtung Montane Hill.




Zimt-Himbeere                 Zwei Rehe welche die Himbeeren pflücken
Wie schon bei vielen anderen Wanderungen haben wir viel Zimt-Himbeeren gesehen, jetzt sind die ersten Früchte leuchtend rot. Die Zimt-Himbeere schmeckt fast wie die normale Himbeere hat aber einen leicht säuerlichen Geschmack und im Abgang eine Zimt Note. Diese Beeren werden nicht nur von den Wanderer gepflückt, grosse Rehe  und vor allem die Schwarzbären lieben die Leckereien. Gegen Mittag kehren wir zurück zur Campsite. 



Coal Creek Camping und RV Park in Fernie BC
Wir verbringen den Nachmittag gemütlich auf dem Platz. Gegen 1600 gegen wir zu Fuss nach Fernie noch etwas einzukaufen, damit wir zum z,Nacht etwas auf dem Grill machen können. Heute entscheiden wir uns für Thunfisch. In Dorf und zurück sind es geleichwohl eine einstündige Wanderung. Immer am späten Nachmittag kommt ein angenehmer frischer Wind auf, welche die Hitze vertreibt. Wir haben uns entschlossen noch eine Nacht hier zu bleiben und die Ruhe zu geniessen. Morgen Sonntag sind wir bei Jan zum Frühstück eingeladen.



Teil 4 wird schon bald folgen



Freitag, 17. Juli 2026

Teil 2 Aufenthalt in der Region Fernie BC ( 09. bis 16.Juli)

 09.Juli Wir haben gestern für 7 Tage ein Cottage in Hosmer bezogen, das liegt nur 7 Min ausserhalb von Fernie. Das Cottage ist an eine Farm angegliedert und liegt mitten in der Landwirtschaftszone.


Dieses Cottage stand früher mal auf dem Golfplatz von Fernie und wurde dann hierher gezügelt. ES ist voll ausgestattet und auch jetzt bei bei 30 Grad ist es angenehm kühl im Haus und das ohne Klimaanlage. Jetzt wo wir die Koffer bekommen haben, geht es darum sich wieder neu einzurichten.
Wir können diese Unterkunft für jedermann empfehlen.
Am Morgen besuchen wir Jan and the Familiy, wir verbringen den Morgen zusammen mit Tia auf dem Spielplatz. Am Nachmittag gehen wir in den Mount Fernie PP, das ist ein ganz schon angelegter Park mit einem wunderbaren Campingplatz, jedoch sind dort die Plätze dort Monate im voraus ausgebucht. Es gibt eine Vielzahl von Wander-und Bikewegen. Es sind mehr Leute mit Bikes unterwegs als mit Wanderschuhen. Den Tag lassen wir ausklingen bei einen Picknick mit Jan, Ashley und Tia.

10.Juli: Heute nehmen wir es gemütlich, am Morgen treffen wir uns bei Ashley und Tia, Jan schläft noch, da er Nachtschicht in der Notaufnahme hatte. Wir verbringen die Zeit bis Mittag zusammen mit Tia auf dem Spielplatz, sie liebt es mit Kieselsteine zu spielen. 

Für das Wochenende von 24-26.7. benötigen wir noch einen Stellplatz, Der Campingplatz von Mount Fernie PP wäre wunderbar gelegen, aber dieser ist ausgebucht bis Ende August!! Coal Creek RV Park ist diese Jahr neu eröffnet worden, wir fahren dorthin um die freien Plätze anzuschauen. Der neu angelegte Park hat noch recht wenig Bäume, es gibt nur noch Plätze ohne Schatten welche aber schön angelegt sind. Da die Plätze über Strom verfügen und wir eine Klimaanlage haben, buchen wir den Platz. Anschliessend fahren wir zum Einkaufen und gehen zurück zu unserm Cottage um den Grill in Betrieb zu nehmen. Lieder ohne Erfolg, das Wind ist zu stark so dass die Gasflamme immer wieder ausgeht. Somit wird im Haus gekocht.

11. Juli: Heute ist geplant den Wanderweg "Old Goat und Gorby" zu machen, wir haben um 0945 mit Jan, Ashley, und Tia beim Trailhead abgemacht. Am Morgen als wir Aufstehen regnet es, aber die bis um 0900 sollten sich die Wolken verzogen haben. So ist es und "voll" gepackt nehmen wir die ca. 2.5h Wanderung und die Fusssohlen. 



Es ist ein schön angelegter Wanderweg welcher durch die grüne unberührte Fauna führt mit vielen "alten" Zedern. Da es am Morgen noch geregnet hat fühlt es sich ein wenig tropisch an. Fast alle Wanderweg werden geteilt mit den Bikern. Es gibt gefühlt hier mehr Biker als Hiker und wie Weg sind sehr gut beschildert, damit sich die Biker und Hiker nicht in die Quere kommen. So gibt es klar beschildert Wege welche als "Downhill" Strecken ausgezeichnet sind, dort wäre es lebensgefährlich als Wanderer  diesen Weg zu nutzen. Nachmittag ist Day-Care angesagt, Jan und Ashley haben zum Beachvolleyball abgemacht und wir übernehmen die Rolle als Grosseltern. Mery macht ihre Rolle als "Nani" sehr gut und kommt mit Tia sehr zu zurecht, ob es darum geht sie zum Mittagsschlaf in Bett zu legen oder die Winden zu wechseln. Dafür komme ich "Nani" zum Zug wenn es geht sich auf dem Spielplatz auszutoben. Wir gehen mit Tia zum Splashpark, das ist ein Wasser Spielplatz. Am Abend sind wir bei Jan zum Barbecue zusammen mit Kollegen, wir wollen uns dann gemeinsam das WM Spiel Argentinien - Schweiz anschauen. Am Nachmittag ist ein starker Wind aufgekommen, so dass das Barbecue im Backofen stattfindet. Conner und Maddy kommen vorbei, nach den Essen wird Fussball geschaut, leider mit einem schlechten Ende für die Schweiz. Es gibt nicht zu feiern, so dass wird kurz nach dem 1:3 zurückfahren. 


12. Juli:
Es ist Sonntag, der Farmer von unserer Vermieterin macht Rundballen, Da das Feld mehrere Hektaren gross ist wird er sicher bis am Abend damit beschäftig sein. 









Gestern hatten wir geplant, dass wir heute an den Kikomun Lake fahren,  da es aber heute recht windig und bewölkt ist, verschieben wir unser Vorhaben. Dem Mittag verbringen wir in der Mainstreet, kurz vor 1400 treffen wir uns mit JAT ( =Jan, Ashley Tia) Wir besuchen ein paar Shop und eine interessante Galerien,  Zum Lunch gehen wir zum Italiener.
                  
Frisch gestärkt geht es zurück und wir wollen die Bikes testen, Jan und Ashley haben je ein Mountain- und Gravelbike, Mery bekommt das Mountainbike von Ashley und ich das Gravelbike von Jan, 
Zwischenstopp beim Schafstall darf nicht fehlen

Morgen bekommt Mery nach ein E-Mountainbike von einer Bekannten von Jan. Jan hat für sein Mountainbike einen Kindersitz auf einer zusätzlichen Rahmenstange aufgebaut, so sitzt Tia ganz bequem gleich hinter den Lenker. Wenn jemanden ein Bike und oder Mountainbike Paradis sucht, ist der hier an der richtigen Stelle. 👌👌 Da es schön früher Abend ist machen wir nur eine 1h Tour. 

https://www.ferniefix.com/sites/default/files/uploads/ferniealpineresort-summer2024-map.pdf



Zurück ist noch der erste Haarschnitt für Tia geplant, Mery hat extra die Haarschere aus der CH mitgenommen. Tia schlägt sich wacker, mit genügend Ablenkung gelingt der Haarschnitt. Mit einem neuen Haarschnitt geht's zum z,Nacht. 














Als Tagesabschluss gibt es für Tia noch einen Abendspaziergang mit Neni und Nani zu der City-Hall.



13. Juli: Es ist Montag, für viele Leute ein der Wochenbeginn mit einem Arbeitstag, 😉😉 Es gibt sicher viel zu diskutieren nach dem Ausscheiden im WM 1/4 Final. 😞😞Für uns ein Tag der nicht früh beginnt. Nach den Frühstück fahren wir zum Visitor Center, von dort gehen einige Trail weg. Ich haben uns schon vorab entschieden die Wanderung zum Fairy Fall zu machen, Hin- und Rückweg ca. 5.5km und 300 Höhenmeter. Die Wanderwege hier sind alle sehr schön angelegt, es geht dem Fairy Creek entlang bis zum Wasserfall. 


Für den Rückweg entscheiden wir uns für den "Old Fairy Creek" Trail dieser für nicht den Fluss entlang sondern geht einige 100 Meter weiter oben durch den Wald. 







Fairy Creek Fall

Das Ende von diesem Trail führt uns direkt in die Downhill Strecken von den Bikern. Gottlob ist Montag und entsprechend hat es wenige Biker. 









Der letzte Bohrturm steht beim Visitor Center









Zurück beim Visitor Center gibt es eine Stärkung aus dem Kühlschrank von dem RV. In der Zwischenzeit ist das Thermometer auf knapp 30 Grad angestiegen. 















Später haben wir abgemacht bei Jan um das E-Mountainbike von der Mutter von Maddy auszuprobieren. Das E-Mountainbike passt,  wir machen und gleich auf zu einer 1h Testfahrt. Es ist ein wenig ungewohnt, da hier die Bikes auf 20 Mph begrenzt sind was ca. 32km/h gibt. 
Das Ding geht ab wie eine Rakete und ich habe Mühe mit den Bio Mountain Bike von Jan zu folgen.

Zum z, Nacht gibt es Steaks vom der Henrickson 
Farmer von den Red Angus. 










In Fernie taucht der Name "Ghostrider" immer wieder auf, so heisst z.B. auch das lokale Eishockeyteam "Fernie Ghostriders" Von wo stammt dieser Name, gibt es eine Sage dazu? Die Lösung findet man am Mount Hosmer, fährt man bei Sonnenschein an Abend auf dem Hwy 3 von Fernie Richtung Hosmer und schaut dann an die westliche Felswand sieht man den Schatten von einem Ghostrider.


14.Juli: Wir haben heute eine Mountain-Bike Tour geplant, Mery mit dem E-Bike und ich mit dem Bio-Bike. Wir fahren ein paar Kilometer auf dem Trans Canada Trail, dieser Wander- und Bike Trail ist 18'000km lang. Dann biegen wir ab Richtung Coal Creek, bis es leider nicht mehr weitergeht weil das Wasser den Weg weggeschwemmt hat. Wir fahren zurück, deponieren die Bikes in Garage und fahren zum Cottage zurück um den Nachmittag noch dort ausklingen zu lassen.  Am Abend treffen wir JAT zum z,Nacht. 
Noch eine Story zu unserem Cottage, das liegt bekanntlich auf einer Farm, von dem Farmer merkt man nicht viel, ausser er ist seit Tagen damit beschäftigt sein Heufeld fertig zu machen. Er hat gefühlt von jeden Jahrzehnt seit 1960 einen John Deere Traktor ums Haus stehen, welche er zum Teil auch benutzt, so z.B. fährt er mit einem John Deere ca. Jg 1965 mit dem Kreiselheuer über das Feld, der Schalldämpfer besteht nur noch aus einem Rohr, dementsprechend ist die Geräuschkulisse. Gemäss Airbnb Profil ist unsere Vermieterin Med. Clinic Managerin, ich habe Jan darauf angesprochen ob er jemanden kennt mit den Namen Traci Bryant, Ja klar, das sei seine Chefin in der Tagesklinik. 
Eine andere Story hatte sich am vergangen Sonntag zugetragen. Jeden Sonntag ist beim Rotary Park ein Farmermarkt, wo lokale Farmer und andere Einheimische ihre Ware zum Verkauf anbieten. Bei einem Stand mit handgefertigten Schmuckanhänger, bleiben wir stehen und unterhalten uns in deutsch, bis die Standbesitzerin kommt sich bei uns entschuldigt, dass die Ware nicht auf deutsch beschriftet sei. Auf unsere Nachfrage zu ihren Deutschkenntnissen erzählt sie uns ihre Story. Sie sei vor 35 Jahren an einem Internat in Starnberg (D) als Englisch-Lehrerin angestellt gewesen, da für 5 Jahre. Jetzt sei sie pensioniert, aber hierher gezogen wegen ihrer Tochter und Enkelin. Ihre Tochter arbeite hier im Spital als Personalmanagerin. Wir haben den unsere Story erzählt, warum wir besser deutsch als englisch sprechen und dass wir wegen unserem Sohn, Schwiegertochter und Enkelin hier sind. Ihre Tochter habe ihr von Jan erzählt, dass sie einen Arzt abgestellt habe mit CH-Pass. Fernie hat hat nur ca. 7500 Einwohner das kennt jeder-jeden recht gut.

15. Juli: Heute heisst es umziehen vom Cottage auf der Farm geht es zu JAT in die Stadt, wir haben ein Zimmer bei Jan im Appartement. 1100 ist Check-Out Time, anschliessend machen wir einen Ausflug nach Sparwood und zu Frank Slide. 


Gebaut wurde der Dumper von Terex und auf den Namen Titan getauft
Sparwood liegt 18km östlich von Fernie, beim Visitor Center können wir dumpen und frisches Wasser auffüllen. Die wahre Attraktion ist aber der weltweit grösste   3-Achsdumper, welcher hier ausgestellt ist. 













Sparwood hat eine riesige Kohlenmine welche seit 1903 in Betrieb ist. Noch heute wird dort Kohle abgebaut, die Kohle wird per Eisenbahn durch das Elk Valley nach Vancouver gebracht. 






Durch das ganze Tal zieht sich diese Eisenbahnlinie zum Teil gehen die Geleise durch die Dörfer. So auch in Fernie, geht die Eisenbahn durch Teile der Ortschaft. Da es immer noch unbewachte Bahnübergänge gibt,  sind diese zum Teil mehrere Kilometer langen Züge unüberhörbar, mit ihren Signalhörner.
So eine lange Zugskombinationen, mit bis zu 5 Dieselloks, befördert Kohle im Wert von 6 Millionen. In 24h fahren bis zu 4 solcher Züge vorbei. (4x365x6 = 8,760 Milliarden) Ansonst hat Sparwood nichts zu bieten, als viele Erinnerungen wie früher Kohle abgebaut wurde und ein Denkmal an alle die den Kohleabbau mit ihrem Leben bezahlt haben.

Weiter geht es Richtung Osten zu dem Felssturzgebiet "Frank Slide" unterwegs machen wir beim türkisfarbigen Emerald Lake eine Kurze Pause. 
Zwischenzeitlich haben sie die letzten Wolken verzogen und der kühle Wind der letzten Tage macht auch Pause. Das Thermometer geht zügig nach oben Richtung 30 Grad. Nach der Überquerung von dem Crowsnest Pass ist Frank Slide schon bald in Sichtweit. 


Dem Felssturz von 1903 ist ein Visitor Center gewidmet. Am 29. April 1903 donnerten innert wenigen Sekunden 88 Millionen Tonnen Felsen vom Mont Turtle ins Tal hinunter und begrub die Siedlung Frank unter sich. Es kommen 77 Personen ums Leben.









Auch nach über 120 Jahren sind die Spuren vom Felssturz immer noch sehr gegenwärtig, nur am Rand hat es unterdessen etwas Natur (Bäume und Sträucher) welche wieder zurückkehrt.





16. Juli:
Den Tag verbringen wie mit Wäsche waschen und Nachmittag einem kurzen 2.5h Trail bei Mount Fernie PP. Im Wald ist es ehr angenehm zum wandern, aber sobald den kühlen Schatten verlässt brennt die Sonne. 30Grad und mehr lässt grüssen.