Donnerstag, 27. August 2026

Teil 5 Fernie und uns unsere Weiterreise, nach Waterton NP und Glaicer NP in US

14. bis 21,August: 

Jan und Ashley sind zu einem Hochzeit eingeladen in Castle Mountain Resort vom Freitag 14. bis Sonntag 16. August, sind sind auch mit dabei als Kids Day and Night Care. Jan hat eine ganzes AirBnB gemietet damit wir alle Platz haben. Castle Mountain Resort ist eine Ansammlung von Häuser Chalet und Lodges zuhinterst im Tal. Es hat gerade nur eine Bar und ein Restaurant welche nur Freitag bis Sonntag offen ist. Der letzte Mobilfunkkontakt hast du 25km weiter vorne in Beaver Mines.


Das Sommergeschäft ist hier sehr bescheiden aus wenn ein Hochzeit gefeiert wird. Im Winter ist hier mehr los, hat es doch immerhin 6 Skilifte und 16 Pisten. Dazu gibt es fast 100km Langlaufloipen und Schneemobiltouren sind auch gefragt. Wir geniessen zusammen den Tag bis Jan und Ashley ab 14.00 an den Hochzeitsanlass gehen, ab dann hält uns die 15 Monate alte Tia auf Trab.






Am Sonntag 16. August, JAT fahren nach dem Frühstück Richtung Fernie ab, wir planen erst am Abend zurück zu sein. Der erste Stopp machen wir am Beauvais Lake, geniessen dort ein Kaffee und anschliessend machen wir noch eine kurze Wanderung. In diesem Gebiet sind nicht nur die Schwarzbären aktiv, auch gibt es dort Cougars (Puma).


Der Weg führt durch einen Birkenwald, durchsetzt mit vielen Büschen der Saskatoon Beeren, welche bei den Schwarzbären sehr beliebt sind. Wir sehen neben Fusspuren auch deutliche Anzeichen, dass hier Bären aktiv sind, so sind viele Äste der Saskatoon Büschen hinter gerissen und das hohe Gras darunter ist niedergetrampelt. Ohne Bärenkontakt fahren wir weiter zum Chinooklake, ein sehr beliebter Bergsee wo es auch einen Campingplatz hat, dieser See ist auch bei vielen andern beliebt, so dass wir entscheiden weiterzufahren und nach ein Abstecher zum Star Creek Fall zu machen.

Die Wanderung geht knappe 2 Stunden und führt zum Teil steil bergauf und einem ungesicherten Abgrund entlang. 







Aussicht von dem Aussichtspunkt Star Creek Falls

Montag 17. August, ab heute übernehmen wir für eine Woche den Day-Care Dienst für Tia, Schichtbeginn ist ab 07:45 und endet irgend mal gegen Abend, dass lassen wir offen, je nach dem was wir nachmittags unternehmen und wer der z,Nacht kocht.

Am Morgen gibt es meist ein Spaziergang durch Fernie zu dem Rotary Park wo es einen grossen Spielplatz gibt, nach dem Mittagsschlaf gibt es ein en Ausflug zu Fuss zum Splash Park, oder mit dem Bike und Anhänger zum Visitor-Center, oder mit dem Auto sonst wo hin.


Zwischenstopp auf der Biketour    Besuch vom "alten" Bahnhof

Es gibt jeden Tag etwas neues zu entdecken, für Tia macht es sichtlich Spass, mit Nani und Neni die Zeit zu verbringen, das schöne Wetter macht es uns auch leichter, da wir immer etwas draussen unternehmen können. Seit unserer Ankunft in Kanada am 3.Juli haben wir gerade 2 Regentage gehabt.

Wir sind jetzt über 6 Wochen hier, wir haben uns langsam an die Gewohnheiten hier angefreundet, etwas was ich bis jetzt immer noch vermisse ist die Brotkultur welche wir in der Schweiz haben. Auch wenn man hier in eine Bakery geht, bekommt man zwar frisches Brot, aber Brot mit einer frischen Kruste das gibt es hier nicht. Es gibt eine riesige Auswahl an Toastbrot, welcher aber meist aufgetaut in die Regale kommen. 

Mittwoch 19. August: Ab heute gibt es eine aktive Bärenwarnung für die Parks welche am Stadtrand oder am Ufer vom Elkriver liegen, da gestern Abend in West-Fernie ein Grizzlybär mit einem Jungen gesichtet wurde.







Umso mehr in den Nachrichten eine Meldung im Umlauf ist von eine Grizzlybären welcher in einem Vorort von Vancouver ein dreijähriges Kind angefallen hat.  D.h. auch hier sollte man nicht ohne Bärenspray unterwegs sein. Einige Weg sind gesperrt. Entsprechend sind wir mehr in den Stadtparks unterwegs. 

Freitag 21. August: gestern haben wir die weitere Planung für die kommenden Wochen gemacht. JAT fahren heute Abend nach Calgary und treffen morgen meine beiden Schwestern mit ihren Partner. Sie starten am Montag 24.8. ihren dreiwöchigen Kanadatrip. Wir haben vorerst vom Sonntag bis Dienstag im Waterton NP einen Campingplatz reserviert. Dort werden wir entscheiden ob wir dann in die US einreisen und den Glacier NP besuchen. Bis zum Wochenende vom 5. und 6. September sind wir frei in unsere Planung. 5. und 6, September ist das Rodeo in Patrica, (hier betreiben die Eltern von Ashley eine Farm) wir haben abgemacht gemeinsam dort ein Wochenende zu verbringen. den RV können wir zum Übernachten, auf der Farm abstellen.


Gestern Abend haben wir ein gemeinsames Dinner beim Fernie Taphouse genossen, ein echt cooles Lokal.


Hier einige Fotos und Videos von unseren täglichen Spaziergängen mit Tia. 

Tia mit Katze

Wasserpark









Noch ein paar Worte zu Fernie, es ist wirklich ein Ort der sehr vieles zu bieten hat, nicht nur Hiking und Biking.  In den vielen gut erhaltenen Historischen Gebäuden hat es coole Lokale und allerlei Läden, Shops mit billigen Souvenirs sucht man hier vergebens. Wer ein wenig an Kunst, vor allem Bilder und Fotos, interessiert ist, kommt bei einem Besuch von BC nicht um einen Besuch von Fernie herum. Es gibt sicher 6-8 Kunstgalerien welche sehr schöne und beeindruckende Exponate ausstellen. 


Nicht zu vergessen ist die Bierkultur











 21. August: Morgen geht hier die Post ab, ab 11:00 treffen sich die Autofans von nah und fern um ihre original und nicht original aufgemotzten Auto zu zeigen.







22.August: Am Morgen hat es kurz geregnet, aber um 09:00 schneit schon wieder die Sonne. Wir nutzen den Morgen um einige Sachen zu erledigt, wie Kleider waschen, Unterlagen aktualisieren und Büroarbeiten. So dass wir morgen den 3 wöchigen Trip starten können.  
Kurz nach Mittag gehen wir ins Fernie Downtown. Hier wurden extra 2 Strassen gesperrt, damit die Autos aufgereiht werden können. Es sind über 200 Fahrzeuge anwesend und keines gleich wie das andere. Viel Chrom, auf Hochglanz poliert, ein wenig Rost und viele echte Exponate im Originalzustand. Aber auch Auto der neusten Technik waren zu sehen. (vor allem Chevy Corvette, und Camaro sind sehr beliebt) Aber das Herz schlägt schon höher bei einem Oldtimer welcher mit viel Liebe zur Technik bereitgestellt wurde. Filmhelden waren auch am Start mit dem De-Lorean aus Filmklassiker "Back to the Future" oder der GT 500 Shelby. Es ist schon erstaunlich was da noch alles auf der Strasse unterwegs ist.

GT 500 Shelby im Originalzustand

          Videolinks                  Ford 1927                Chevy Engine              Trans-Am



Hier das Video von meinem absoluten Favoriten. Ford Fairlane Crown Victoria Bj 1955 Limited Edition   Ford Fairlane Crown Victoria 1955


Filmheld De-Lorean vom Film "Back to the Future"




      Videolink                Oldtimer                     Oldtimer zum 2.                        Oldtimer Ausfahrt




Hier nur ein kleiner Ausschnitt von den Autos welche sich hier dem Publikum zeigen. Es ist wieder ein heiser Tag, kein Wind geht und die Sonne brennt sich in den Asphalt. Gegen 17:00 gehen wir zurück. Unterwegs machen wir noch ein Stopp im SaveOnFood und besorgen uns zwei  12 Oz AAA Tenderloin Rip-Eye Steaks, welche wir uns zum Dinner gönnen.


23. August: Es ist Sonntag, Draussen ist es nass aber, aber schon bald scheint wieder die Sonne. Nach dem Frühstück machen wir zügig vorwärt, es gilt noch die restlichen Sachen in den Camper zu packen. Anschliessend geht es noch zum Einkaufen um den Kühlschrank zu füllen, aber nur soviel wie wir die nächsten Tage benötigen. Sollten wir in die USA einreisen, ist der Kühlschrank am besten leer. Der Check auf den Füllstand von dem Propan heisst nichts gutes, er ist im roten Bereich. (Ohne Propan geht der Kühlschrank nicht. Alle drei Tankstellen in Fernie haben keine Propantankstelle und Fernie Rental welche eine hat ist heute geschlossen. Shit, hätte ich gestern nachgeschaut. OK wir entschliessen uns Richtung Waterton zu fahren und bei den nächsten Ortschaften, welche kleiner sind als Fernie, Ausschau zu halten nach einer Propantankstelle. In Sparwood bei der CO-OP Tankstelle haben wir Erfolg und können den Propantank füllen. In Lundbreck gibt es das günstigste Benzin, hier wird nachgetankt und dann geht via Pincher Creek Richtung Waterton NP.
  

Vor 4 Wochen als wir in dieser Region unterwegs waren, war die Gerste noch grün und die Rapsfelder haben gelb geleuchtet. Gerste ist jetzt gemäht und der Raps ist auch schon blad soweit. Die letzte heissen und trockenen Wochen haben dazu geführt, das alles schnell gereift ist. Kurz vor 14:00 erreichen wir den Campingplatz im Waterton NP. Ein heftiges Gewitter hat sich über die Bergkuppen gewälzt, es leert wie aus Kübel. Gewitter Waterton

Die Sache ist aber schnell vorüber und schon bald scheint die Sonne wieder. 

Zu Fuss geht es zu den Cameron Falls und von dort ins Downtown von Waterton. Mit 540'000 Besucher jährlich ist diese Np die Nr. 4 in Canada. Der ganze Park ist kompl. ausgebucht, unser Versuch den Aufenthalt um einen Tag zu verlängert geht nicht, oder ist sehr teuer via eine Hotel. 



Es hat sehr viel Inder, die hier die Strassen bevölkern. Berühmt ist der Park wegen dem Waterton Lake und noch berühmter wegen den Hotel "Prince of Wales" 
Hotel Prince of Wales



Gegen 18:00 sind wir zurück beim Camper, draussen zu kochen geht nicht, da es immer wieder starke Windböen hat welche alles was nicht fix ist, durch den Campingplatz wirbelt. Das z,Nacht fällt eher bescheiden aus, aber es muss ja nicht jeden Tag eine AAA Steak sein.



24. August: Wir sind ausgeschlafen und haben gefrühstückt und machen uns zeitig auf den Weg zum Red Rock Canyon und den Blakiston Falls. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht was uns der Tag für Überraschungen bringen wird. Die 25 Min Autofahrt über den Red Rock Park-hwy für durch ein schönes Tal. Red Rock Park-Hwy Angekommen sind nicht die ersten aber es hat noch nicht viele Leute.


 Die Wanderung entlang dem Canyon ist nur knapp 2km, dann geht es weiter zum Trail welcher zu den  Blakiston Falls führen.

Hier sieht man noch deutlich die Spuren von dem grossen verheerenden Kenow Waldbrand von September 2017. Das Feuer hatte 19'300 Hektar Wald im Park niedergebrannt. Jetzt knapp 10 Jahre später stehen die dürren Bäume noch, umgeben von grünen jungen Bäumen und vielen farbigen Wildblumen. 




Auf der Suche nach dem noch bessern Bilder als aus der Aussichtsplattform verlassen wir die Pfade und gehen weiter den Canyon hoch, bis wir in den Canyon absteigen können. Ich versuche mein Glück weiter oben und mache Stone Hopping, leider mit folgen. Ein Stein gibt nach und ich lange im hüfthohen Wasser, mein Smartphone war zu dieser Zeit bei Mery, aber die Canon Kamera leider nicht. 
Nur Materialschaden (Liebe Mobiliar, als ich in Canada .....) kein Personenschaden.

Jetzt geht es mal an trockenlegen, Schuhe entwässern, Socken ausdrehen ....

















Nach diesem kleinen "Ausrutscher geht es die 3km zurück zum Camper, hier gibt es trockene Kleider und Schuhe. Wir machen ausgiebig eine Kaffeepause bevor wird zurückfahren. Nach ein paar Kilometer sehen wir einige Auto aus bei einem Ausstellplatz stehen, Leute mit Feldstecher und überdimensionalen Kameras stehen dort und schauen gegenseitigen Berghang. 

Wir stellen unseren Camper auch ab und schon bald erblicken wir eine Schwarzbärenmutter mit drei Jungen welche bei Beerenpflücken ist.




Trotz allem ist die Distanz doch beträchtlich so das gute Aufnahmen fast nicht möglich sind. Umso mehr meine Kamera einen Wasserschaden hat.
Auf der Rückfahrt besuchen wir noch den Aussichtspunkt beim Hotel "Prince of Wales" hier hat man einen fantastischen Rundblick auf Waterton und den See.


Und wie schliesst man einen solchen Tag am besten ab, natürlich mit einem entsprechenden Dinner



25. August:  heute geht es früher aus den Federn, es gibt nur ein Kaffee, das Frühstück gibt es später unterwegs. Wir müssen unbedingt heute zuerst "Dumpen" der Graywatertank ist übervoll. Danach fahren wir zum 17 km entfernten Cameronlake, welcher am Ende von einem Tal liegt.

 

Es ist ein wunderbarer Bergsee, das Wasser ist Spiegelglatt, hier gibt es das Frühstück am Wasser. Anschliessend machen wir eine 2-stündige SUP und Kajaktour auf dem See. 




 Videos








Fast am Ende von dem See entdecken wir einen Weisskopfseeadler welcher auf einem Baumspitz sitzt und die Sonne geniesst.







Es ist Mittag als zur zurück sind von unser Tour auf dem See. Mich noch einen Abstecher zu fuss zum Akamina Lake. (Lake ist hier schon übertrieben, es ist nicht mehr als ein Teich) Wir fahren ein Teil zurück bis zum Rastplatz vom Trailhead zum Crandell-Lake. 


Wir ziehen unsere Wanderausrüstung an und starten den Trail zu diesem Bergsee. Zum Teil führt der Trail steil den Berghoch aber alles durch ein ehemaliges Waldgebiet, welches abgebrannt ist, der Weg ist jetzt gesäumt von Jungtannen und vielen Wildblumen. 




Nach ca. einer Stunde sind wir beim Crandell-Lake. Nach einer 1/2 stündigen Pause und einer Stärkung geht es zurück zum Camper. 


Es ist kurz vor 16:00, wir entschliessen uns nachmals ins andere Tal zu fahren wo wir gestern die Schwarzbären gesehen haben. Trotz angestrengtem Beobachten sehen wir bei der Fahrt hinauf zum Red Rock Canyon keinen Bären, so entschliessen wir uns alsbald zur Rückfahrt. Dort wo wir gestern die Bären gesehen haben, sehen wir einen Parkranger stehen mit seinem Truck. 

Tatsächlich ist ein Schwarzbär, welcher mehr braun als schwarz ist,  ganz in der Nähe der Strasse, Beeren pflücken. 




Er lässt sich nicht gross von den anhaltenden Autos stören. Wir können ein paar gute Videos und Fotos machen. Blackbaer1    Blackbaer2      Blackbaer3

Gegen 18:00 sind wir zurück auf dem Campingplatz in Waterton, kurz das nötigste einkaufen und zum z,Nacht heisst es Rest aufessen damit der Kühlschrank leer ist wenn wir evtl. schon morgen in die USA einreisen möchten.

26. August: Gestern  Abend haben wir noch zwei Campingplatz gebucht. Der erste ist in St Mary auf dem KOA Camping und der zweite im Glacier NP auf dem Fishcreek Camping. Viel Auswahl hatten wir nicht. D.h. auch dass wir heute beim Grenzübergang Chief Mountain in die USA einreisen werden. Daher schauen wir, das wir die kritischen Lebensmittel heute zum Frühstück essen müssen oder entsorgen.

In übrigen hat der Grenzübergang den Namen von dem berühmten Berg welcher die Einreisenden kurz nach der Grenze im Bundesstadt Montana begrüssst.


Die Einreise in die USA war grundsätzlich problemlos, der Officer wollte nicht mal wissen ob wir irgendwelche Ware im Kühlschrank hatten und auch der Bärenspray war für ihn OK. Natürlich mussten wir geleichwohl ins Office um ein paar Fragen zu beantworten. Von wo kommt ihr, wo geht ihr hin, (Adresse war nötig) wie lange wollt ihr bleiben? etc... Zuletzt noch in die Kamera schauen um ein Bild zu machen und die obligaten Fingerabdrücke mussten wir auch hinterlassen. Zum Abschluss noch $ 30.00 zahlen und schon geht es weiter bis zum Eingang zum Glacier NP.

Dort angekommen mussten wir noch ein e Wochenpass lösen für $35.00. Mit diesem Eintritt war aber noch nicht alles geregelt, seit der Gesetzeserlassung von Trump "Amerika first" müssen wir noch pro Person $ 100.00 zusätzlich zahlen weil wir nicht in der USA wohnen. Diese Regelung gilt erst seit dem 01.01.2026. Wenn wir das vorab gewusst hätten, wissen wir ob wir dort hingereist wären.








Das Wetter zeigt sich von der besten Seite, wir nutzen das und machen noch einen Ausflug zu dem Baring Falls, welche direkt am St Mary Lake liegt.
Lake St Mary



Baring Fall

Es ist eine kurze Wanderung zu einem schönen Wasserfall.















Wir entschliessen uns noch die Sun Road bis zu Logan Pass zu fahren.  Sun Road to Logan Pass



Auf dem Logan Pass ist ganz was los, es hat unglaublich viel Touristen welche im Park unterwegs sind.



Nach einem kurzen Aufenthalt fahren wir zurück nach St Mary, gehen dort einkaufen und anschliessend auf den KOA Campingplatz. Zum z,Nacht kocht Mery Spagetti mit einer feinen Sauce aus verschiedenen Gemüsen. Da wir hier wieder mal eine gutes Internet haben können wir auch den Blog aktualisieren und unser Daten sichern. 

Für morgen hab en wir die eine oder andere Wanderung geplant und wir werden auch die ganze Sun Road (55km) bis nach West Glacier fahren, da dort unser Campingplatz ist.

Samstag, 15. August 2026

Teil 4 Aufenthalt in der Region Fernie, Golden, Radium Hot Spring, Invermere, Kimberly bis Cranbrook ( vom 26.Juli bis 13 August)

 26.Juli: Die Nacht war ruhig hier auf dem Camping, heute geht früher aus den Federn als auch schon, wir sind bei JAT zum Pancake Frühstück eingeladen, es sind noch drei anderen Familien mit ihren Kinder dort. Maddy und Conner, Greg und Adriane mit den den Kindern Tea und Arvy, Dillon und Jena mit den Kindern Rowen, und Lian. Da ist ganz was los. Gegen Mittag löst sich die Gesellschaft langsam auf, diesen einen gehen nach Hause und die andern noch in den Splashpark.

Fernie Alpine Ressort

Wir haben geplant zum Fernie Alpine Resort zu fahren und dort mit einem Sessellift nach oben zu fahren. Von dort gibt es eine schöne Höhenwanderung mit fantastischen Ausblick auf Fernie und das Elk River Valley.


Der Weg ist gesäumt von so vielen farbigen Pflanzen und Wildblumen. Der Trail führt Richtung Mount Fernie PP und dann hinunter zum Alpine Ressort. Die ganze Wanderung ist ca. 6km lang und führt und die alten Zedern- Wälder. Das Alpine Ressort ist ein Hotspot für Mountain-Biker, insbesondere Downhill ist hier sehr gefragt. Es führen sicher 20 Trail den Berg hinunter, gekennzeichnet nach grün, blau, rot oder schwarz. Je nach Schwierigkeitsgrad. Unten angekommen verweilen wir noch im Ressort, bis wir uns auf den Weg zurück machen. JAT kommen um ca. 1730 zum Nachessen zu uns auf den Campingplatz beim Coal Creek RV Park.

Auf dem Menuplan steht Lachs vom Grill mit Pasta und Salat, d.h. wir müssen noch kurz beim Save on Food vorbei. Das in Kanada vieles grösser ist weiss man, aber Sweetpotatos welche fast 6 Pfund wiegen habe ich bisher nicht gesehen. 



JAT sind gegen 1800 bei uns, Tia liebt es hier zu sein, nur schon wegen dem Kiesplatz, sie liebt es mit Steinen zu spielen und zusammen zu sein mit Nani und Neni. Wir geniessen hier in der Natur, sogar ein Reh kommt in die Nähe um Zimt-Himbeeren zu naschen. Gegen 2000 machen sich JAT auf den Weg zurück. 





Wir geniessen noch den lauwarmen Abend. Es ist ein schöner Platz, direkt angrenzend gibt es eine grossen Strauch mit reifen Saskatoon-Beeren, welche wir direkt pflücken und geniessen. BILD




Für morgen ist geplant nach Elkfort zu fahren (ca.1h) und dort Wandern zu gehen. Was macht eigentlich das Wetter. Heute fast wolkenlos blauen Himmel bei knapp 30 Grad und leichtem Wind, vorbei die die Smog Wolken von dem Wildfires, dafür sieht es in Calgary düster aus. Auch für die nächsten Tage in die Aussichten prächtig.


27.Juli: Die Nächte sind eher frisch, d.h. am morgen sind nur noch 15 Grad, da bleibt man gerne noch ein wenig länger unter der warmen Decke. Nach dem Frühstück werden die Schmutzwassertanks abgelassen und Frischwasser aufgefüllt. Kurz nach zehn geht es ab Richtung Elkford, wir wollen dort zu den Josephine Falls und zum Lilly Lake wandern.  Diese 7 km lange Rundwanderung erstreckt sich durch zum Teil offene und geschlossene Waldlandschaft.


Auf der Gegenseite vom Elk River Valley sieht man die Spuren von dem Holzschlag. 








Immer wieder führt der Weg durch wunderschöne Blumenwiesen welche noch nicht von den nachwachsenden Bäumen verdrängt werden.



Nach etwas mehr als einer Stunde erreichen wir die 90 Fuss hohen Josephine Falls. Einen direkten Zugang gibt es nicht wir können die nur aus der Ferne anschauen und fotografieren.

Josephine Falls bei Elkford Höhe 90 Fuss

In der Ferne hören wir wie ein fernes Donnern, es ist eine Sprengung in der Kohlenmine welche in 20km Sichtweite von hier ist. Was wir zuvor nicht gewusst haben, in Elkford ist die grösste kanadische Kohlenmine. Auch die Kohle von dieser Mine wird über die gleiche Bahnstrecke nach Vancouver transportiert.



















 

Nach einer kurzen Rast geht es weiter durch Blumenwiese und Wälder bis zum Lilly Lake. OK, ob sich da der Umweg von 2km gelohnt hat, kann man diskutieren. 












Der Rückweg zum Trailhead geht mehr durch einen Waldwanderweg der gesäumt ist mit Zimt-Himbeere und kanadische Büffelbeere welche rot leuchtet. 


Immer wieder sehen wir frisch aufgerissenen Baumstrünke, Schwarzbären machen das um an Ameisennester zu kommen welche sich in den alten Baumstrünken ansiedeln. 

Auf einmal ca. 10 m Entfernung eine mannshohen Beerenbusch bewegen, und schon erscheint der Kopf von einem Schwarzbären, welchen wir beim Beerenpflücken stören. Sofort gegen wir einige Schritte zurück und stellen unseren Bärenspray auf scharf. Es gibt keine Ausweichmöglichkeit, entweder wir oder der Bär. Wir machen viel Lärm, so dass der Bär schnell in den dichten Büschen verschwindet. Die restlichen 3 km zurück zum Trailhead gehen wir ein wenig zügiger als sonst und der Blick nach vorne, links, rechts und nach hinten ist ein bisschen aufmerksamer als sonst. 

Wir hatten uns vorab noch überlegt ob wir auf dem Gemeinde Camping von Elkford bleiben wollen, noch kurzer Beratung sind wir uns einig dass wir auf den Coal Creek RV Park in Fernie zurückfahren. Morgen ab Mittag ist Nani  und Neni Nachmittag für Tia. Jan und Ashley haben Hochzeitstag und wir haben uns angeboten, Tia für den Nachmittag-Abend zu hüten. Ja was fehlt für heute noch, das Menu vom Nachtessen. Truten Schnitzel vom Grill, dazu einen Salat mit den restlichen Teigwaren, Avocados, Bluebeery und Schnittsalat. Sonnenuntergang ist 21:25 und wir sind hier auf 1052 M.ü.M. Temperatur um 21:00 beträgt immer noch 24 Grad.

28. Juli: Heute "zügeln" wir wieder zu JAT in Appartement, wie abgemacht sind wir um die Mittagszeit dort. Nach dem Tia ihren Mittagsschlaf gemacht hat, gehen wir mit Jan,s Jeep in den Kikkoman PP. Dort hat es unter Bäumen einen herrlichen Spielplatz. Nani and Tia on Playground



Auf dem Rückweg machen wir noch Halt beim Splashpark damit sich Tia im Wasser noch austoben kann. BILD Zurück beim Appartement gehen Jan und Ashley gerade in den Ausgang zum Dinner. Tia wird von uns versorgt Neni ist zu spielen und "blödeln" da, für alle anderen Sachen ist Nani da.


29. Juli: Ausgeschlafen geht,s zum Frühstück, wir sind uns noch nicht sicher was wir tun, schliesslich entscheiden wir uns einen Ausflug zum Grave Lake zu machen
Grave Lake

Der türkisblaue Bergsee liegt ca. 35 Fahrminuten von Fernie Richtung Elkford. Die letzten 4km der Anfahrt entsprechen nicht den Vorgaben der Vermietstation über die Strassen welche befahren werden dürfen. Es ist eine Logging Road welche für den Holztransport erstellt wurde, entsprechend staubig und holprig ist die Strasse. Logging Road Am Ende erwartet und ein eine schöne Day Use Area mit Badesteg und Picknicktischen. Wir geniessen dort einen ruhigen Nachmittag am Beach unter dem Schatten der Bäume. Später geht es zurück nach Fernie, heute ist Steaks-Dinner angesagt, ich darf vier herrliche Ryb-Eye auf dem Grill (medium-rar) zubereiten, dazu gibt Backofen Potatoes und Salat.

Jeden Mittwoch ab 18:00 gibt in Downtown von Fernie Livemusik, nach den Dinner machen wir noch kurz einen Abstecher dorthin und lassen so den Tag ausklingen. Fernie Musik











30.Juli: Heute ist eine Mountainbike Tour angesagt, wir wollen hinauf zum Montane Hut, Mery mit dem E-Bike und ich mit dem Bio-Bike. Der Aufstieg hat es in sich, auch wenn es nur 300m. Oben angekommen hat man einen herrlichen Ausblick auf Fernie und das Elk River Valley.
Montane Hut

Beim Abstieg haben wir eine Abzweigung verpasst und gelangen auf eine schwarz Abfahrtpiste. Es gibt Passagen welche wir zu Fuss machen. Jan hat uns mehrfach Bilder gezeigt wenn Biker welchen das Talent ausgegangen ist, bzw. man sieht täglich in den Strassen von Fernie welche eine fixierter Schulter haben oder eingegipsten Handgelenke. Auf dem Rückweg machen wir noch einen Stop beim "House of Gato" dort gibt es die besten Cakes, Mandel-Croissants, und Cinnamon Rolls. Den Tag mit diesen Köstlichkeiten lassen wir im Annexpark, welcher direkt am Elk River liegt, ausklingen.

31.Juli. Heute haben wir geplant an den Koocanusa Lake zu fahren, dieser See ist ein Teil vom Kootenay River und der grösste Teil von dem See liegt in USA. Wir hatten eigentlich als so eingepackt, dass wir dort auf einem der vielen Campingplätze übernachten werden.

Dass es sehr viele Leute an diesem langen Wochenende (Montag der 3.8. ist BC-Day) haben wir erwartet, aber dass so viele Kanadier unterwegs sind, hat uns überrascht. wir sind vor dem Mittag schon dort, aber auch bei den Campingplätzen welche bis zu hundert "frist come-first serve" Plätze haben, sind kompl. voll. Wir fahren bis zum Newgate Camping und Day-Use und finden dort eine Platz wo wir abstellen können. 

Der See ist sehr beliebt bei Wassersportfreunden, jeder der hier ist hat mindestens ein Boot und oder noch zwei Sea-Doo. (Wassertöff) Entsprechung ist der Lärm und und Abgaspegel, dazu kommen noch andere Camper welche wegen der grossen Hitze, 34 Grad bei 15% Luftfeuchtigkeit, ihre Notstromaggregate laufen lassen damit die Klimaanlage läuft.  Energiesparen, ob Treibstoff und Strom, das Wort kenn man hier nicht, es wird immer noch aus den vollen geschöpft. Obschon sich der Preis für Benzin, Diesel uns Propan in den letzten 3 Jahren verdoppelt hat, werden keine kleinere Autos gefahren.
Koocanusa Lake                                             Highway No. 3 

Wir kochen auf der Day-Use Area unser z,Nacht und gegen 1800 fahren wir wieder zurück nach Fernie.
JAT machen sich heute noch auf dem Weg nach Diamond Valley zu Jena und Dillon. Ashley geht dann morgen weiter nach Banff an eine 2-tägige Bridal-Party. (Brautparty) Jan und Tia verbringen das Wochenende bei Jena und Dillon. Am Montag 3.8. werden wir JAT in Golden treffen.

01. August: Heute ist CH Nationalfeiertag, welchen wir hier aber nicht zelebrieren. Wir nehmen es gemütlich, essen erst spät Frühstück. Wir haben genügend Zeit um Wäsche zu machen und sonst noch ein paar Besorgungen zu erledigen. Wir sind jetzt 4 Wochen hier und hatten noch keinen Tag mit Regen, die einst grünen Wiesen sind auch hier schon bald Geschichte. Als wir vom einkaufen zurück kommen tobt ein heftiger Sturm, der 35 Grad warme Wind treibt eine Menge Staub vor sich hier, dass du dich fast in einem Sandsturm wähnst.  Fernie Sturm 

AAA Tenderloin
Wir hoffen, dass bis zum z,Nacht der Sturm vorüber ist, denn wir haben uns zwei Top Tenderloin Steaks gekauft, welche wir auf dem Grill zubereiten möchten.

Trotz Sturm auf dem Balkon, ist das grillen geglückt, das Ergebnis kann sich sehen lassen, und es schmeckte herrlich
Wind beim Grillen




Wir haben noch bis spät die Situation mit den Wildfire und den gesperrten Strassen geprüft. Wir wollten morgen nach Radium Hot Springs reisen wo wir auf einem RV Park gebucht haben. Am Montag den 3. wäre dann die Weitereise nach Golden wo wir uns mit JAT treffen. Im Moment ist aber der Hwy 93 und 95 gesperrt wegen den Waldbränden. Ein Update ist für morgen um 0800 angekündigt.




2.August: Die Situation hat sich nicht verbessert um zu unserem RV Park zu kommen müssten wir einen grossen Umweg von fast 5 Stunden machen. Ich storniere die Reservation per E-Mail. JAT sind seit Freitagabend in der Nähe von Calgary und fahren dann am Montag den 3. Ab Richtung Golden. Wir suchen noch einen Campingplatz zu bekommen irgendwo zwischen Calgary und Canmore, so dass wir die Strecke nach Golden halbieren können. Auf dem Sibbald PRA finden wir noch einen Platz welchen wir reservieren können. Es ist zwar ein primitiv Campingplatz aber für eine Nacht passt das. Die Fahrt bis dorthin ist immerhin fast 4 Stunden.

Kurz vor Mittag machen wir uns auf den Weg, in Fernie ist es sehr heiss, es geht ein warmer aber zügiger Wind. Dieser Wind trägt den Smog von den Wildfire viel Kilometer weit und auch der Geruch von den Waldbränden ist sehr gegenwärtig. Der Vermieter von dem RV Park in Radium Hot Spring hat mir eine Message auf meine Combox gesprochen. Er hat mein E-Mail noch nicht erhalten, weil zwischenzeitlich die Hauptstromleitung den Waldbränden zum Opfer gefallen ist. Es gibt weder Strom noch Wasser in der Gegend. Im Laufe des Nachmittags hat sich sie Situation weiter verschärft und es werden grösser Gebiet evakuiert. Der Stromausfall betrifft jetzt eine Stracke von Foert Steele bis nach Canal Flats, da sin d mehr als 100km. Unterwegs wird noch aufgetankt und das nötigste eingekauft. 
Vor fasst vier Wochen sind wir den Hwy 22 schon mal gefahren aber die andere Richtung. Dazumal war alles grün und gelb (Rapsfelder) Jetzt ist auch hier die Trockenheit ersichtlich, abgemähte Felder bleiben dürr. Hwy 22 nach Calgary Gegen 1700 sind wir auf dem Campingplatz, hier ist es doch 15 Grad kälter, so dass man lange Hosen und eine Puli bracht um draussen zu sitzen. Ist doch recht ungewöhnlich.

Es gibt „kalte“ Kost zum z,Nacht, anschliessend vertreten wir uns noch die Beine mit einer stündigen Wanderung zum Sibbald Lake.




3.August: Die Nacht war echt frisch, so dass wir am Morgen die Heizung anstellen mussten. Wir bleiben bis Mittag im Sibblad PP.


Zuerst gehen wir zum Aussichtspunkt Sibbald Flats und anschliessend gibt es eine Wanderung ca.1.5h auf den Aussichtspunkt Flats Lake. Die Wanderung für durch einen schönen Birkenwald bis wir oben beim Aussichtspunkt angekommen sind. 



Jan hat sich gemeldet sie sind unterwegs von Diamond Valley nach Golden, wo wir die nächsten zwei Tage verbringen, sie machen hat in Lake-Louise um ca.1400. Wir werden es schaffen sie dort zu treffen. Die Weiterfahrt auf dem Hwy 62 vom Sibbald PP Richtung Hwy 1 ist eine staubige Sache, da es eine Gravelroad ist. Hwy 62 Sibbald PP to Hwy 1




Unterwegs kreuzt ein Vielfrass die Strasse 

Es har sehr viel Verkehr auf dem Hwy 1, an diesem Montag hat Alberta und BC einen Feiertag. 











Wir machen noch eine n Abstecher nach Canmore, aber dort ist es fast nicht möglich einen Parkplatz zu finden, so dass wir weiterfahren nach Lake-Louise, hier ist die Situation ähnlich, nur beim Visitor Center finden wir noch einen Parkplatz. Wir treffen JAT und vertreten uns gemeinsam die Beine bevor wir dann die Weiterfahrfahrt durch den Yoho NP nach Golden unter die Räder nehmen. 







Der Strasse nach Golden ist eine sehr schöne Strecke und führt direkt durch die Rocky Mountains, gesäumt mit hohen Bergen und tiefblauen Gletschern, Das AirBnB liegt aussrhalb von Golden in einem ruhigen Waldstück. Die Gastgeberin ist Jacqueline, eine Französin welche vor 15 Jahren ausgewandert ist. Alles passt wir können den Camper dort abstellen, so dass wir im Camper schlafen können, Tia geht früh schlafen und wir haben zum ersten Mal Zeit zusammen ein Canasta zu spielen, der Sieg geht nach Kanada.

4. und 5.August: Zum Frühstück macht Jan Pancakes mit Früchten. Anschliessend übernehmen Nani und Neni, Tlia, und fahren nach Golden in den Kingman Park, dort gibt es u.a. einen grossen Spielplatz wo sich Tia austoben kann. Tia & Nani on Playground Gegen Mittag fahren wir zurück. Wir verbringen die zwei Tage in Golden und relaxen einfach und geniessen das zusammen sein. Am Nachmittag besuchen wir den Abenteuerpark "SkyBridge" Das ist ein riesiger Abenteuerpark für Gross und Klein und für Mutige und weniger Mutige

Upper Sky Bridge                                             Lower Sky Bridge

Der Andrang ist recht gross, man merkt dass es Ferienzeit ist und dazu noch viele Touristen aus ganz der ganzen Welt unterwegs sind. Aber weil der Park so gross ist verteilt es sich ganz gut.


7. bis 9. August: Wir verlassen Golden und gehen nach Radium Hot Springs, für die ersten zwei Nächte hat Jan eine Cabins gemietet, wir können den dort abstellen und auch dort im RV übernachten. In der der Zwischenzeit hat sich die Luftqualität sehr verschlechtert, der Smog, welcher aus den Staaten stammt, verdeckt die Sonne und trotz allem ist es immer noch heiss.

Wir geniessen die ersten Tagen im James Chabot PP am Strand mit Paddelbording und chillen. Tia schläft unterdessen auch über die Mittagszeit im Camper. 







 Frühstück bei Nani und Neni


Überhaupt findet Tia unser RV spannend, sogar zum Frühstück kommt sie zu uns in den Camper. 

Frühstück im Camper






Für die zwei letzten Ferientage welche wir mit JAT verbringen tauschen wir unser Camperbett mit einem Apartment Bett. Wir logieren im Sandle Ridge Hotel dort hat es auch einen Pool für Gross und Klein.  Zusätzlich können wir wieder mal Kleider waschen, Blog schreiben und administrative Arbeiten erledigen. (Post und Bank in der CH). 


Die Luftqualität erreicht in der Zwischenzeit die Stufe 9 von 10, die Sonne ist nur noch schwach zu sehen. Aber es sollte die nächsten Tage besser werden.







Morgen Sonntag 9.8. fahren JAT zurück nach Fernie und wir planen ein paar Tage in den Whiteswan Lake PP zu fahren, dort haben wir mal für zwei Nächte eine Campsite gebucht. Wir haben in unserem Appartement eine vollständige Küche und auf dem Balkon ein Grill, daher kochen wir für uns alle, es gibt Schweinefilet im Speckmantel mit einer Variation von Gemüse.


Es ist der letzte gemeinsamer Abend, so gegen wir zum Abschluss noch ins Ice Cream Café und gönnen uns dort noch ein en „süssen“ Abschluss. 


Wenn Tia schläft haben wir Zeit um Canasta zu spielen, Leser von dem 3. Teil, wissen dass die erste Partie von den Canadiens gewonnen wurde, zwischenzeitlich hat aber das CH-Team das Blatt gewendet und führt mit 3-2. Leider muss das CH-Team heute den verdienten Ausgleich hinnehmen, so steht es jetzt 3-3



9.August: Heute verlassen wir Radium Hot Springs, am Morgen kommt Tia zu uns während Jan und Ashley ihr Appartement räumen und packen. Tia Liebt es mit uns im Camper zu Frühstücken, anschliessend bis zum Check-Out verbringen wir die Zeit auf dem Spielplatz. Tia und Nani auf Spielplatz 10.00 geht es ab bis Fairmont Hot Springs, doch besuchen wir noch gemeinsam einen Farmer und Antikmarkt. Gegen Mittag trennen sich unsere Wege, JAT fahren nach Hause (Fernie) und wir fahren zum Whiteswan PP. Das Wetter hat sich nicht gebessert, im Gegenteil es ist richtig „rauchig“ und die Sicht ist eingeschränkt, Gemäss Wettervorhersage müsste es besser werden, mal abwarten. Von Canal Flats führt eine Gravelroad 45 km in die Rockys bis zum Whiteswan-Lake 45 km Logging-Road to Whiteswanlake Auf dem White-River CG haben wir mal für zwei Nächte einen Platz gebucht. Im Nachhinein wäre eine Reservation nicht nötig gewesen, das Wochenende ist vorbei und es gibt viele frei Plätze.


Am Nachmittag wandern wir ein Teil vom North Shore Trail, welcher am Swan-Lake entlangführt. Wir können nur erahnen wie schön es sein müsste, wenn kein Smog wäre. Der See erstrahlt auch so in türkis und blaugrün.

Gegen 1700 geht es zurück zur Campsite wo wir unser z,Nacht kochen. Es gibt Reste von gestern, Pasta mit Gehacktem und dazu frischen Broccoli. 



Wie immer, wenn wir soweit in der Wildnis sind, gibt es kein en Empfang, so dass wir vorab in Google Maps und im Outdooractive, alle nötigen Karten Offline gespeichert haben. Gemäss neusten Wetterprognosen könnte es morgen zum Teil regnen, das würde evtl. die Luftqualität verbessern. (Was wir sehr hoffen) Die vielerorts erwähnten Moskitos-Schwäre können wir bisher nicht bestätigen, es hat immer wieder mal Moskitos, aber es ist keine Plage und mit dem Spray aus der Schweiz kommen wir ganz gut durch.

 10.August: Der Campingplatz ist sehr ruhig, für andere zu ruhig, gestern Abend hat sich ein Paar welche mit dem Auto und Zelt unterwegs sind eine Campsite angeschaut in unsere Nähe. Die junge Frau ist dann zu uns gekommen und hat sich erkundigt ob es hier Bären geben. Wahrheitsgetreu haben wir ihr erklärt, dass es schon Bären in dieser Region gäbe, aber hier keine aktive Bärenwarnung angeschrieben sei. Sie hätten von jemanden gehört, welche hier Bären gesehen hätten. Wir haben ihr erklärt, dass wir gestern länger Wandern gewesen waren, aber auch dort keine Anzeichen von Bären gesehen hätten. Auf unsere Nachfrage ob sie den Bärenspray dabeihabe, hat sie das mit einem Kopfschütteln verneint.

Wir haben sie später abreisen sehen. Da kommt schon die Frage auf was sich die Leute sind welche a) Angst vor Bären haben b) mit einem Zelt auf einen Campingplatz in der Wildnis zu umnachten fahren c) anwesende Camper fragen ob es hier Bären gibt und d) keinen Bärenspray mitnehmen. Wir haben sehr gut geschlafen, ob Bären uns in der Nacht besucht haben wissen wir nicht. Das Wetter hat sich nur bedingt verbessert, der Smog hat sich ein wenig gelichtet und der angekündigte Regen lässt auch auf sich warten. Wir verbringen den Tag mit Haaren schneiden, Lesen, Mery ist am Häkeln, Fotos aussortieren, Blogtext offline schreiben und Canasta spielen. Zum z,Nacht gibt es was einfaches, wir genehmigen uns wieder mal ein Tenderloin vom Grill mit Salat.



Der Smog lässt die Sonne am Abend als gelb-orange-violette Kugel erscheinen  Sonnenuntergang




11.August: Nach einen ausgiebigen Frühstück entschliessen wir uns den Whiteswanlake PP zu verlassen mit eine letzten Blick lassen wir den See hinter uns.



Wir fahren zum einstündig entfernten Premierlake PP, auch diese Anfahrt für über eine sehr raue Gravelroad, jedoch nur 6km lang. Ob wir dort bleiben lassen wir noch offen.



Als wir zwischendurch mal Empfang haben, sehen wir einige Nachrichten von Jan, er fragt nach ob wir ab der Woche vom 17.8. Tia hüten können, da die Day-Care Nanny diese Woche nicht verfügbar ist. Wir werden uns dieser Herausforderung stellen. Danke Natelempfang können wir auch noch die letzten Wetterupdates prüfen. Es gibt immer noch Waldbrände in der Gegend, aber es wird in den nächsten 24h Regen erwartet.


Abgekommen beim beim Premierlake, prüfen wir kurz ob es noch freie Campsites hat, ja, es sind noch etliche frei. Ob wir bleiben oder nicht entscheiden wir erst wenn wir von der 3-stündigen Wanderung zurück sind, geplant ist der Trail zum Turtle-Lake, einem Bergsee von es Schildkröten hat.


Der Weg zum zum See führt stetig bergauf ist aber ein leichter Trail. Der grüne See liegt auf einer kleinen Hochebene inmitten der Bergwelt.






Schon von Weiten sind die die Schildkröten zusehen welche sich auf auf den blanken Baumstämmen, welche zum Teil im Wasser liegen, sonnen. 


Sie lassen sich nicht weiter von heranschleichenden CH Touristen stören, so das man ein paar schöne Fotos machen kann. Nach einer kurzen Rast machen wir uns auf den Rückweg, zurück beim Camper geht es mit der Tagesplanung weiter. Für $20.00 könnten wir hierbleiben, wieder möchten wir noch nach Kimberly bevor wir am Donnertag wieder in Fernie sind. Da das Wetter die kommenden Tage schlechter wird, entschliessen wir uns heute noch nach Kimberly zu fahren um bei guten Wetter noch die Maryville Falls zu besuchen. Nach unsere Zeitrechnung sollte das heute noch möglich sein. Zum anderen wäre wieder mal ein Campingplatz fällig mit Duschen, Strom, und Internet

Home Office on the Road

(Home Office on the Road)




Auf der Fahrt nach Kimberly buchen wir einen Campingplatz auf den Riverside RV und Camping in Kimberly.




Die Fahrt nach Kimberly führt über den Hwy 95, dieser war vor 10 Tagen nach gesperrt gewesen wegen den Wildfire.


Die Ausmasse von dem Wildfire sind von dem Hwy aus erkennbar. Schäden Wildfire Hwy 95 to Kimberly

Die meisten Masten von der Stromleitung welche am Hwy entlang führt, sind angesengt oder durchgebrannt. Es sind etliche Unterhaltsteams daran die Schäden zu beheben. 


In Kimberly angekommen nutzen wir noch das gute Wetter und besuchen die Marysville Falls.



Der gebuchte Campingplatz ist gut, wir können Trinkwasser nachtanken, Black und Greyttank leeren und duschen. Später nach dem Essen, ist „Home Office on the Road“ angesagt. Der digitale Postservice für alle Briefe funktioniert ausgezeichnet, so dass es für die Leute in der CH wenig Arbeit mit der Post gibt

12. August: Der Morgen beginnt mit einem kleinen Regenschauer welcher aber schnell verflogen ist und wir gleichwohl draussen frühstücken können. Für den Nachmittag ist aber mehr Regen angekündigt, 11.00 ist Check-Out Time und wir machen uns auf den Weg in die Innenstadt von Kimberly, dort soll angeblich die weltgrösste Kuckucksuhr stehen. Jodelnde Kuckkucks-Uhr 


Dies Kuckucksuhr ist Adi Unterberger gewidmet welcher das Jodeln vor über 50 Jahren hierhergebracht hat. Auch in der Innenstadt gibt es zudem noch ein altes Bauernhaus von 1640 welches vor 1987 in Bayern abgebaut und 1989 hier aufgebaut wurde Daraus entstand ein berühmtes Haxen- und Schnitzelrestaurant welches noch heute in Betrieb ist. https://theoldbauernhaus.ca Zu diesem Haus gibt es noch eine Zufallsgeschichte, in sind in einem Kitchen Store, wo hochwertige Küchen-Utensilien verkauft werden. Wir kaufen dort ein Grillthermometer, beim zahlen und meiner Frage ob die Batterie enthalten sei, fragt mich die Besitzerin von wo wir kommen, nach meiner wahrheitsgetreuen Antwort frage ich von wo sie den kommen. Ursprünglich sei sie von Bayern, genaugenommen aus Tegernsee. Sie sei vor 37 Jahren mit dem Bauernhaus zusammen hierhergekommen und habe über 25 Jahre hier das Schnitzelhaus geführt. Jetzt sei ein kanadischer Pächter drauf, der das ganz gut mache, aber halt nicht mehr ganz so bayrisch. Zwischenzeitlich hat der Wetterbericht seine Prognose wahrgemacht, es zieht ein Gewitter auf mit heftigem Regen und das bei nur noch 14 Grad. Wir verziehen uns in ein Cafeshop und geniessen zum Kaffee je einen frischen Cinnemon-Buns. Unsere Parkzeit haben wir schon über 1h überzogen, es ist Zeit sich auf den Weg nach Cranbrook zu machen. Wir haben dort noch ein paar Einkäufe zu erledigen. Schlechtes Wetter und Shopping ist immer ein Stress für die Kreditkarte, weil immer mehr zusammenkommt als geplant, ich glaube der Mensch braucht etwas Positives (man gönnt sich was) um das schlechte Wetter zu vergessen/ertragen.
Jimsmithlake PP

Mit vielen positiven Sachen geht es später auf den Jimsmith Lake PP zum Übernachten. ($23 Dollar mit Selbstregistration kompensiert das Shopping) Zum z,Nacht gibt es Reste von gestern und kaltes smoked Montreal Beef. Für morgen sind weitere Regenschauer angekündigt, hoffen wir die Wetterfee hat unrecht, ein Tag Regen nach 6 Wochen Sonne reicht aus.

13.August: Es hat die ganze Nacht geregnet, nach dem Lärm auf dem Camperdach zu urteilen, zu Teil heftig. Auch jetzt am morgen hängen die Wolken tief und der Regen ist auch noch gegenwärtig. Der Plan ist in den historischen Stadtteil von Cranbrook zu fahren und uns dort die Zeit zu vertreiben. Die Fahrt wird gestoppt von einem geschlossenen Bahnübergang wo jetzt gerade ein Güterzug ankündigt.

Güterzug Anfang Nach 15 Minuten naht das Ende, in der Zwischenzeit sind etwas mehr als 300 Güterwagen, mit einem Gesamtgewicht von 102t pro Wagen ergibt ein Gesamtgewicht von mehr als 30'600 Tonnen ohne die drei Loks. Güterzug Ende

Wir besuchen das kleine Downtown von Cranbrook.












Weit berühmter als das Downtown mit den alten Häusern ist das History Center.



Hier ist vor allem die Historische Geschichte der Eisenbahn zu bestaunen. Es gibt u.a. zwei Modeleisenbahnen die eine ist die Nachbildung von den berühmten Spiraltunnel im Yoho Nationalpark. Yoho Spiraltunnel Model1 u.Yoho Spiraltunnel Model2  Eine weitere Sonderausstellung zeigt fossile Versteinerungen, welche in dieser Gegend gefunden wurden.

Die grösste Attraktion ist  "The Grand Cafe"  Dieser Saal, welcher heute vorwiegend als Hochzeitssaal genutzt wird, (über ein Jahr Wartezeit) ist der wiederaufgebaute Saal von dem Bahnhof in Winnipeg.


Der Bahnhof in Winnipeg wurde 1971 abgerissen und der Saal welcher heute den Namen "Royal Alexandra Hall" trägt wurde in den Jahren von 1999 bis 2004, hier nach den Originalplänen aufgebaut. Namensgeber ist die Queen Alexandra.


Royal Alexandra Hall

Wir haben so oder so geplant heute wieder nach Fernie zu fahren, jetzt müssen wir die Rückfahrt ein wenig vorziehen, wir sollten doch kurz vor 16.00 in Fernie sein um kurzfristig Tia zu hüten. Kein Problem, das schaffen wir schon. Die Strassen sind wieder trocken, der Regen hat sich verzogen, schon zeigen sich ein paar blaue Oasen am wolkenvergangenen Himmel. 

Teil 5