26.Juli: Die Nacht war ruhig hier auf dem Camping, heute geht früher aus den Federn als auch schon, wir sind bei JAT zum Pancake Frühstück eingeladen, es sind noch drei anderen Familien mit ihren Kinder dort. Maddy und Conner, Greg und Adriane mit den den Kindern Tea und Arvy, Dillon und Jena mit den Kindern Rowen, und Lian. Da ist ganz was los. Gegen Mittag löst sich die Gesellschaft langsam auf, diesen einen gehen nach Hause und die andern noch in den Splashpark.
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| Fernie Alpine Ressort |
Wir haben geplant zum Fernie Alpine Resort zu fahren und dort mit einem Sessellift nach oben zu fahren. Von dort gibt es eine schöne Höhenwanderung mit fantastischen Ausblick auf Fernie und das Elk River Valley.
Der Weg ist gesäumt von so vielen farbigen Pflanzen und Wildblumen. Der Trail führt Richtung Mount Fernie PP und dann hinunter zum Alpine Ressort. Die ganze Wanderung ist ca. 6km lang und führt und die alten Zedern- Wälder. Das Alpine Ressort ist ein Hotspot für Mountain-Biker, insbesondere Downhill ist hier sehr gefragt. Es führen sicher 20 Trail den Berg hinunter, gekennzeichnet nach grün, blau, rot oder schwarz. Je nach Schwierigkeitsgrad. Unten angekommen verweilen wir noch im Ressort, bis wir uns auf den Weg zurück machen. JAT kommen um ca. 1730 zum Nachessen zu uns auf den Campingplatz beim Coal Creek RV Park.Auf dem Menuplan steht Lachs vom Grill mit Pasta und Salat, d.h. wir müssen noch kurz beim Save on Food vorbei. Das in Kanada vieles grösser ist weiss man, aber Sweetpotatos welche fast 6 Pfund wiegen habe ich bisher nicht gesehen.
JAT sind gegen 1800 bei uns, Tia liebt es hier zu sein, nur schon wegen dem Kiesplatz, sie liebt es mit Steinen zu spielen und zusammen zu sein mit Nani und Neni. Wir geniessen hier in der Natur, sogar ein Reh kommt in die Nähe um Zimt-Himbeeren zu naschen. Gegen 2000 machen sich JAT auf den Weg zurück.
Für morgen ist geplant nach Elkfort zu fahren (ca.1h) und dort Wandern zu gehen. Was macht eigentlich das Wetter. Heute fast wolkenlos blauen Himmel bei knapp 30 Grad und leichtem Wind, vorbei die die Smog Wolken von dem Wildfires, dafür sieht es in Calgary düster aus. Auch für die nächsten Tage in die Aussichten prächtig.
27.Juli: Die Nächte sind eher frisch, d.h. am morgen sind nur noch 15 Grad, da bleibt man gerne noch ein wenig länger unter der warmen Decke. Nach dem Frühstück werden die Schmutzwassertanks abgelassen und Frischwasser aufgefüllt. Kurz nach zehn geht es ab Richtung Elkford, wir wollen dort zu den Josephine Falls und zum Lilly Lake wandern. Diese 7 km lange Rundwanderung erstreckt sich durch zum Teil offene und geschlossene Waldlandschaft.
Auf der Gegenseite vom Elk River Valley sieht man die Spuren von dem Holzschlag.
Immer wieder führt der Weg durch wunderschöne Blumenwiesen welche noch nicht von den nachwachsenden Bäumen verdrängt werden.
Nach etwas mehr als einer Stunde erreichen wir die 90 Fuss hohen Josephine Falls. Einen direkten Zugang gibt es nicht wir können die nur aus der Ferne anschauen und fotografieren.
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| Josephine Falls bei Elkford Höhe 90 Fuss |
Nach einer kurzen Rast geht es weiter durch Blumenwiese und Wälder bis zum Lilly Lake. OK, ob sich da der Umweg von 2km gelohnt hat, kann man diskutieren.
Immer wieder sehen wir frisch aufgerissenen Baumstrünke, Schwarzbären machen das um an Ameisennester zu kommen welche sich in den alten Baumstrünken ansiedeln.
Auf einmal ca. 10 m Entfernung eine mannshohen Beerenbusch bewegen, und schon erscheint der Kopf von einem Schwarzbären, welchen wir beim Beerenpflücken stören. Sofort gegen wir einige Schritte zurück und stellen unseren Bärenspray auf scharf. Es gibt keine Ausweichmöglichkeit, entweder wir oder der Bär. Wir machen viel Lärm, so dass der Bär schnell in den dichten Büschen verschwindet. Die restlichen 3 km zurück zum Trailhead gehen wir ein wenig zügiger als sonst und der Blick nach vorne, links, rechts und nach hinten ist ein bisschen aufmerksamer als sonst.
Auf dem Rückweg machen wir noch Halt beim Splashpark damit sich Tia im Wasser noch austoben kann. BILD Zurück beim Appartement gehen Jan und Ashley gerade in den Ausgang zum Dinner. Tia wird von uns versorgt Neni ist zu spielen und "blödeln" da, für alle anderen Sachen ist Nani da.
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| Grave Lake |
Der türkisblaue Bergsee liegt ca. 35 Fahrminuten von Fernie Richtung Elkford. Die letzten 4km der Anfahrt entsprechen nicht den Vorgaben der Vermietstation über die Strassen welche befahren werden dürfen. Es ist eine Logging Road welche für den Holztransport erstellt wurde, entsprechend staubig und holprig ist die Strasse. Logging Road Am Ende erwartet und ein eine schöne Day Use Area mit Badesteg und Picknicktischen. Wir geniessen dort einen ruhigen Nachmittag am Beach unter dem Schatten der Bäume. Später geht es zurück nach Fernie, heute ist Steaks-Dinner angesagt, ich darf vier herrliche Ryb-Eye auf dem Grill (medium-rar) zubereiten, dazu gibt Backofen Potatoes und Salat.
Jeden Mittwoch ab 18:00 gibt in Downtown von Fernie Livemusik, nach den Dinner machen wir noch kurz einen Abstecher dorthin und lassen so den Tag ausklingen. Fernie Musik
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| Montane Hut |
Beim Abstieg haben wir eine Abzweigung verpasst und gelangen auf eine schwarz Abfahrtpiste. Es gibt Passagen welche wir zu Fuss machen. Jan hat uns mehrfach Bilder gezeigt wenn Biker welchen das Talent ausgegangen ist, bzw. man sieht täglich in den Strassen von Fernie welche eine fixierter Schulter haben oder eingegipsten Handgelenke. Auf dem Rückweg machen wir noch einen Stop beim "House of Gato" dort gibt es die besten Cakes, Mandel-Croissants, und Cinnamon Rolls. Den Tag mit diesen Köstlichkeiten lassen wir im Annexpark, welcher direkt am Elk River liegt, ausklingen.
Dass es sehr viele Leute an diesem langen Wochenende (Montag der 3.8. ist BC-Day) haben wir erwartet, aber dass so viele Kanadier unterwegs sind, hat uns überrascht. wir sind vor dem Mittag schon dort, aber auch bei den Campingplätzen welche bis zu hundert "frist come-first serve" Plätze haben, sind kompl. voll. Wir fahren bis zum Newgate Camping und Day-Use und finden dort eine Platz wo wir abstellen können.

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| Koocanusa Lake Highway No. 3 |
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| AAA Tenderloin |
Kurz vor Mittag machen wir uns auf den Weg, in Fernie ist es sehr heiss, es geht ein warmer aber zügiger Wind. Dieser Wind trägt den Smog von den Wildfire viel Kilometer weit und auch der Geruch von den Waldbränden ist sehr gegenwärtig. Der Vermieter von dem RV Park in Radium Hot Spring hat mir eine Message auf meine Combox gesprochen. Er hat mein E-Mail noch nicht erhalten, weil zwischenzeitlich die Hauptstromleitung den Waldbränden zum Opfer gefallen ist. Es gibt weder Strom noch Wasser in der Gegend. Im Laufe des Nachmittags hat sich sie Situation weiter verschärft und es werden grösser Gebiet evakuiert. Der Stromausfall betrifft jetzt eine Stracke von Foert Steele bis nach Canal Flats, da sin d mehr als 100km. Unterwegs wird noch aufgetankt und das nötigste eingekauft. Vor fasst vier Wochen sind wir den Hwy 22 schon mal gefahren aber die andere Richtung. Dazumal war alles grün und gelb (Rapsfelder) Jetzt ist auch hier die Trockenheit ersichtlich, abgemähte Felder bleiben dürr. Hwy 22 nach Calgary Gegen 1700 sind wir auf dem Campingplatz, hier ist es doch 15 Grad kälter, so dass man lange Hosen und eine Puli bracht um draussen zu sitzen. Ist doch recht ungewöhnlich.
Es gibt „kalte“ Kost zum z,Nacht, anschliessend vertreten wir uns noch die Beine mit einer stündigen Wanderung zum Sibbald Lake.
3.August: Die Nacht war echt frisch, so dass wir am Morgen die Heizung anstellen mussten. Wir bleiben bis Mittag im Sibblad PP.
Zuerst gehen wir zum Aussichtspunkt Sibbald Flats und anschliessend gibt es eine Wanderung ca.1.5h auf den Aussichtspunkt Flats Lake. Die Wanderung für durch einen schönen Birkenwald bis wir oben beim Aussichtspunkt angekommen sind.
Jan hat sich gemeldet sie sind unterwegs von Diamond Valley nach Golden, wo wir die nächsten zwei Tage verbringen, sie machen hat in Lake-Louise um ca.1400. Wir werden es schaffen sie dort zu treffen. Die Weiterfahrt auf dem Hwy 62 vom Sibbald PP Richtung Hwy 1 ist eine staubige Sache, da es eine Gravelroad ist. Hwy 62 Sibbald PP to Hwy 1
Unterwegs kreuzt ein Vielfrass die Strasse
Es har sehr viel Verkehr auf dem Hwy 1, an diesem Montag hat Alberta und BC einen Feiertag.Wir machen noch eine n Abstecher nach Canmore, aber dort ist es fast nicht möglich einen Parkplatz zu finden, so dass wir weiterfahren nach Lake-Louise, hier ist die Situation ähnlich, nur beim Visitor Center finden wir noch einen Parkplatz. Wir treffen JAT und vertreten uns gemeinsam die Beine bevor wir dann die Weiterfahrfahrt durch den Yoho NP nach Golden unter die Räder nehmen.
Der Strasse nach Golden ist eine sehr schöne Strecke und führt direkt durch die Rocky Mountains, gesäumt mit hohen Bergen und tiefblauen Gletschern, Das AirBnB liegt aussrhalb von Golden in einem ruhigen Waldstück. Die Gastgeberin ist Jacqueline, eine Französin welche vor 15 Jahren ausgewandert ist. Alles passt wir können den Camper dort abstellen, so dass wir im Camper schlafen können, Tia geht früh schlafen und wir haben zum ersten Mal Zeit zusammen ein Canasta zu spielen, der Sieg geht nach Kanada.
4. und 5.August: Zum Frühstück macht Jan Pancakes mit Früchten. Anschliessend übernehmen Nani und Neni, Tlia, und fahren nach Golden in den Kingman Park, dort gibt es u.a. einen grossen Spielplatz wo sich Tia austoben kann. Tia & Nani on Playground Gegen Mittag fahren wir zurück. Wir verbringen die zwei Tage in Golden und relaxen einfach und geniessen das zusammen sein. Am Nachmittag besuchen wir den Abenteuerpark "SkyBridge" Das ist ein riesiger Abenteuerpark für Gross und Klein und für Mutige und weniger Mutige
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| Upper Sky Bridge Lower Sky Bridge |
Der Andrang ist recht gross, man merkt dass es Ferienzeit ist und dazu noch viele Touristen aus ganz der ganzen Welt unterwegs sind. Aber weil der Park so gross ist verteilt es sich ganz gut.
7. bis 9. August: Wir verlassen Golden und gehen nach Radium Hot Springs, für die ersten zwei Nächte hat Jan eine Cabins gemietet, wir können den dort abstellen und auch dort im RV übernachten. In der der Zwischenzeit hat sich die Luftqualität sehr verschlechtert, der Smog, welcher aus den Staaten stammt, verdeckt die Sonne und trotz allem ist es immer noch heiss.
Wir geniessen die ersten Tagen im James Chabot PP am Strand mit Paddelbording und chillen. Tia schläft unterdessen auch über die Mittagszeit im Camper.
Frühstück bei Nani und Neni
Überhaupt findet Tia unser RV spannend, sogar zum Frühstück kommt sie zu uns in den Camper.
Für die zwei letzten Ferientage welche wir mit JAT verbringen tauschen wir unser Camperbett mit einem Apartment Bett. Wir logieren im Sandle Ridge Hotel dort hat es auch einen Pool für Gross und Klein. Zusätzlich können wir wieder mal Kleider waschen, Blog schreiben und administrative Arbeiten erledigen. (Post und Bank in der CH).
Die Luftqualität erreicht in der Zwischenzeit die Stufe 9 von 10, die Sonne ist nur noch schwach zu sehen. Aber es sollte die nächsten Tage besser werden.
Morgen Sonntag 9.8. fahren JAT zurück nach Fernie und wir planen ein paar Tage in den Whiteswan Lake PP zu fahren, dort haben wir mal für zwei Nächte eine Campsite gebucht. Wir haben in unserem Appartement eine vollständige Küche und auf dem Balkon ein Grill, daher kochen wir für uns alle, es gibt Schweinefilet im Speckmantel mit einer Variation von Gemüse.
Es ist der letzte gemeinsamer Abend, so gegen wir zum Abschluss noch ins Ice Cream Café und gönnen uns dort noch ein en „süssen“ Abschluss.
Wenn Tia schläft haben wir Zeit um Canasta zu spielen, Leser von dem 3. Teil, wissen dass die erste Partie von den Canadiens gewonnen wurde, zwischenzeitlich hat aber das CH-Team das Blatt gewendet und führt mit 3-2. Leider muss das CH-Team heute den verdienten Ausgleich hinnehmen, so steht es jetzt 3-3
9.August: Heute verlassen wir Radium Hot Springs, am Morgen kommt Tia zu uns während Jan und Ashley ihr Appartement räumen und packen. Tia Liebt es mit uns im Camper zu Frühstücken, anschliessend bis zum Check-Out verbringen wir die Zeit auf dem Spielplatz. Tia und Nani auf Spielplatz 10.00 geht es ab bis Fairmont Hot Springs, doch besuchen wir noch gemeinsam einen Farmer und Antikmarkt. Gegen Mittag trennen sich unsere Wege, JAT fahren nach Hause (Fernie) und wir fahren zum Whiteswan PP. Das Wetter hat sich nicht gebessert, im Gegenteil es ist richtig „rauchig“ und die Sicht ist eingeschränkt, Gemäss Wettervorhersage müsste es besser werden, mal abwarten. Von Canal Flats führt eine Gravelroad 45 km in die Rockys bis zum Whiteswan-Lake 45 km Logging-Road to Whiteswanlake Auf dem White-River CG haben wir mal für zwei Nächte einen Platz gebucht. Im Nachhinein wäre eine Reservation nicht nötig gewesen, das Wochenende ist vorbei und es gibt viele frei Plätze.
Am Nachmittag wandern wir ein Teil vom North Shore Trail, welcher am Swan-Lake entlangführt. Wir können nur erahnen wie schön es sein müsste, wenn kein Smog wäre. Der See erstrahlt auch so in türkis und blaugrün.
Gegen 1700 geht es zurück zur Campsite wo wir unser z,Nacht kochen. Es gibt Reste von gestern, Pasta mit Gehacktem und dazu frischen Broccoli.
Wie immer, wenn wir soweit in der Wildnis sind, gibt es kein en Empfang, so dass wir vorab in Google Maps und im Outdooractive, alle nötigen Karten Offline gespeichert haben. Gemäss neusten Wetterprognosen könnte es morgen zum Teil regnen, das würde evtl. die Luftqualität verbessern. (Was wir sehr hoffen) Die vielerorts erwähnten Moskitos-Schwäre können wir bisher nicht bestätigen, es hat immer wieder mal Moskitos, aber es ist keine Plage und mit dem Spray aus der Schweiz kommen wir ganz gut durch.
10.August: Der Campingplatz ist sehr ruhig, für andere zu ruhig, gestern Abend hat sich ein Paar welche mit dem Auto und Zelt unterwegs sind eine Campsite angeschaut in unsere Nähe. Die junge Frau ist dann zu uns gekommen und hat sich erkundigt ob es hier Bären geben. Wahrheitsgetreu haben wir ihr erklärt, dass es schon Bären in dieser Region gäbe, aber hier keine aktive Bärenwarnung angeschrieben sei. Sie hätten von jemanden gehört, welche hier Bären gesehen hätten. Wir haben ihr erklärt, dass wir gestern länger Wandern gewesen waren, aber auch dort keine Anzeichen von Bären gesehen hätten. Auf unsere Nachfrage ob sie den Bärenspray dabeihabe, hat sie das mit einem Kopfschütteln verneint.
Wir haben sie später abreisen sehen. Da kommt schon die Frage auf was sich die Leute sind welche a) Angst vor Bären haben b) mit einem Zelt auf einen Campingplatz in der Wildnis zu umnachten fahren c) anwesende Camper fragen ob es hier Bären gibt und d) keinen Bärenspray mitnehmen. Wir haben sehr gut geschlafen, ob Bären uns in der Nacht besucht haben wissen wir nicht. Das Wetter hat sich nur bedingt verbessert, der Smog hat sich ein wenig gelichtet und der angekündigte Regen lässt auch auf sich warten. Wir verbringen den Tag mit Haaren schneiden, Lesen, Mery ist am Häkeln, Fotos aussortieren, Blogtext offline schreiben und Canasta spielen. Zum z,Nacht gibt es was einfaches, wir genehmigen uns wieder mal ein Tenderloin vom Grill mit Salat.
Der Smog lässt die Sonne am Abend als gelb-orange-violette Kugel erscheinen Sonnenuntergang.
11.August: Nach einen ausgiebigen Frühstück entschliessen wir uns den Whiteswanlake PP zu verlassen mit eine letzten Blick lassen wir den See hinter uns.
Wir fahren zum einstündig entfernten Premierlake PP, auch diese Anfahrt für über eine sehr raue Gravelroad, jedoch nur 6km lang. Ob wir dort bleiben lassen wir noch offen.
Als wir zwischendurch mal Empfang haben, sehen wir einige Nachrichten von Jan, er fragt nach ob wir ab der Woche vom 17.8. Tia hüten können, da die Day-Care Nanny diese Woche nicht verfügbar ist. Wir werden uns dieser Herausforderung stellen. Danke Natelempfang können wir auch noch die letzten Wetterupdates prüfen. Es gibt immer noch Waldbrände in der Gegend, aber es wird in den nächsten 24h Regen erwartet.
Abgekommen beim beim Premierlake, prüfen wir kurz ob es noch freie Campsites hat, ja, es sind noch etliche frei. Ob wir bleiben oder nicht entscheiden wir erst wenn wir von der 3-stündigen Wanderung zurück sind, geplant ist der Trail zum Turtle-Lake, einem Bergsee von es Schildkröten hat.
Der Weg zum zum See führt stetig bergauf ist aber ein leichter Trail. Der grüne See liegt auf einer kleinen Hochebene inmitten der Bergwelt.
Schon von Weiten sind die die Schildkröten zusehen welche sich auf auf den blanken Baumstämmen, welche zum Teil im Wasser liegen, sonnen.
Sie lassen sich nicht weiter von heranschleichenden CH Touristen stören, so das man ein paar schöne Fotos machen kann. Nach einer kurzen Rast machen wir uns auf den Rückweg, zurück beim Camper geht es mit der Tagesplanung weiter. Für $20.00 könnten wir hierbleiben, wieder möchten wir noch nach Kimberly bevor wir am Donnertag wieder in Fernie sind. Da das Wetter die kommenden Tage schlechter wird, entschliessen wir uns heute noch nach Kimberly zu fahren um bei guten Wetter noch die Maryville Falls zu besuchen. Nach unsere Zeitrechnung sollte das heute noch möglich sein. Zum anderen wäre wieder mal ein Campingplatz fällig mit Duschen, Strom, und Internet
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| Home Office on the Road |
(Home Office on the Road)
Auf der Fahrt nach Kimberly buchen wir einen Campingplatz auf den Riverside RV und Camping in Kimberly.
Die Fahrt nach Kimberly führt über den Hwy 95, dieser war vor 10 Tagen nach gesperrt gewesen wegen den Wildfire.
Die Ausmasse von dem Wildfire sind von dem Hwy aus erkennbar. Schäden Wildfire Hwy 95 to Kimberly
Die meisten Masten von der Stromleitung welche am Hwy entlang führt, sind angesengt oder durchgebrannt. Es sind etliche Unterhaltsteams daran die Schäden zu beheben.
In Kimberly angekommen nutzen wir noch das gute Wetter und besuchen die Marysville Falls.
Der gebuchte Campingplatz ist
gut, wir können Trinkwasser nachtanken, Black und Greyttank leeren und duschen.
Später nach dem Essen, ist „Home Office on the Road“ angesagt. Der digitale
Postservice für alle Briefe funktioniert ausgezeichnet, so dass es für die
Leute in der CH wenig Arbeit mit der Post gibt.
12. August: Der Morgen beginnt mit einem kleinen Regenschauer welcher aber schnell verflogen ist und wir gleichwohl draussen frühstücken können. Für den Nachmittag ist aber mehr Regen angekündigt, 11.00 ist Check-Out Time und wir machen uns auf den Weg in die Innenstadt von Kimberly, dort soll angeblich die weltgrösste Kuckucksuhr stehen. Jodelnde Kuckkucks-Uhr
Dies Kuckucksuhr ist Adi Unterberger gewidmet welcher das Jodeln vor über 50 Jahren hierhergebracht hat. Auch in der Innenstadt gibt es zudem noch ein altes Bauernhaus von 1640 welches vor 1987 in Bayern abgebaut und 1989 hier aufgebaut wurde Daraus entstand ein berühmtes Haxen- und Schnitzelrestaurant welches noch heute in Betrieb ist. https://theoldbauernhaus.ca Zu diesem Haus gibt es noch eine Zufallsgeschichte, in sind in einem Kitchen Store, wo hochwertige Küchen-Utensilien verkauft werden. Wir kaufen dort ein Grillthermometer, beim zahlen und meiner Frage ob die Batterie enthalten sei, fragt mich die Besitzerin von wo wir kommen, nach meiner wahrheitsgetreuen Antwort frage ich von wo sie den kommen. Ursprünglich sei sie von Bayern, genaugenommen aus Tegernsee. Sie sei vor 37 Jahren mit dem Bauernhaus zusammen hierhergekommen und habe über 25 Jahre hier das Schnitzelhaus geführt. Jetzt sei ein kanadischer Pächter drauf, der das ganz gut mache, aber halt nicht mehr ganz so bayrisch. Zwischenzeitlich hat der Wetterbericht seine Prognose wahrgemacht, es zieht ein Gewitter auf mit heftigem Regen und das bei nur noch 14 Grad. Wir verziehen uns in ein Cafeshop und geniessen zum Kaffee je einen frischen Cinnemon-Buns. Unsere Parkzeit haben wir schon über 1h überzogen, es ist Zeit sich auf den Weg nach Cranbrook zu machen. Wir haben dort noch ein paar Einkäufe zu erledigen. Schlechtes Wetter und Shopping ist immer ein Stress für die Kreditkarte, weil immer mehr zusammenkommt als geplant, ich glaube der Mensch braucht etwas Positives (man gönnt sich was) um das schlechte Wetter zu vergessen/ertragen.
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| Jimsmithlake PP |
Mit vielen positiven Sachen geht es später auf den Jimsmith Lake PP zum Übernachten. ($23 Dollar mit Selbstregistration kompensiert das Shopping) Zum z,Nacht gibt es Reste von gestern und kaltes smoked Montreal Beef. Für morgen sind weitere Regenschauer angekündigt, hoffen wir die Wetterfee hat unrecht, ein Tag Regen nach 6 Wochen Sonne reicht aus.
13.August: Es hat die ganze Nacht geregnet, nach dem Lärm auf dem Camperdach zu urteilen, zu Teil heftig. Auch jetzt am morgen hängen die Wolken tief und der Regen ist auch noch gegenwärtig. Der Plan ist in den historischen Stadtteil von Cranbrook zu fahren und uns dort die Zeit zu vertreiben. Die Fahrt wird gestoppt von einem geschlossenen Bahnübergang wo jetzt gerade ein Güterzug ankündigt.
Güterzug Anfang Nach 15 Minuten naht das Ende, in der Zwischenzeit sind etwas mehr als 300 Güterwagen, mit einem Gesamtgewicht von 102t pro Wagen ergibt ein Gesamtgewicht von mehr als 30'600 Tonnen ohne die drei Loks. Güterzug Ende
Wir besuchen das kleine Downtown von Cranbrook.
Weit berühmter als das Downtown mit den alten Häusern ist das History Center.
Hier ist vor allem die Historische Geschichte der Eisenbahn zu bestaunen. Es gibt u.a. zwei Modeleisenbahnen die eine ist die Nachbildung von den berühmten Spiraltunnel im Yoho Nationalpark. Yoho Spiraltunnel Model1 u.Yoho Spiraltunnel Model2 Eine weitere Sonderausstellung zeigt fossile Versteinerungen, welche in dieser Gegend gefunden wurden.
Die grösste Attraktion ist "The Grand Cafe" Dieser Saal, welcher heute vorwiegend als Hochzeitssaal genutzt wird, (über ein Jahr Wartezeit) ist der wiederaufgebaute Saal von dem Bahnhof in Winnipeg.
Der Bahnhof in Winnipeg wurde 1971 abgerissen und der Saal welcher heute den Namen "Royal Alexandra Hall" trägt wurde in den Jahren von 1999 bis 2004, hier nach den Originalplänen aufgebaut. Namensgeber ist die Queen Alexandra.
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| Royal Alexandra Hall |
Wir haben so oder so geplant heute wieder nach Fernie zu fahren, jetzt müssen wir die Rückfahrt ein wenig vorziehen, wir sollten doch kurz vor 16.00 in Fernie sein um kurzfristig Tia zu hüten. Kein Problem, das schaffen wir schon. Die Strassen sind wieder trocken, der Regen hat sich verzogen, schon zeigen sich ein paar blaue Oasen am wolkenvergangenen Himmel.
Teil 5 kommt schon bald





















































