Sonntag, 26. Juli 2026

Teil 3 Aufenthalt in der Region Fernie BC ( 17. bis 25.Juli)

 17. Juli: Heute ist Freitag, gestern Abend ist Ashley zusammen mit Tia zu ihren Eltern nach Patrica (AB) gefahren um den 60. Geburtstag von ihrem Vater zu feiern, Jan hatte Dienst in der Notaufnahme bis Mitternacht. Der Himmel ist grau und es regnet bei 23 Grad, wobei diese Abkühlung nur temporär sein wird, wenn wir die nächsten Tage anschauen wird es richtig heiss hier, obschon wir auf über 1000m.ü.M liegen.  



Mittag ist Jan ausgeschlafen und wir machen und dran ein paar alte Glühbirnen durch LED zu ersetzen, im Normalfall ist das keine Zeile wert. Aber wer dieses Appartement kennt welche, weiss was das für eine Herausforderung ist. Diese Appartement war bis vor 15 Jahren ein Schulgebäude entsprechend hoch sind die Zimmer. In allen Zimmern sind die in der Decke verbauten Lampen auf 4,5 Meter oben. Jan hatte extra bei der Verwaltung eine lange Bockleiter bestellt. 

Bei der Besorgung der Lampen kommen wir bei der Fernie Brauerei vorbei, eine gute Gelegenheit unser 1/2 Gallone Flasche nachzufüllen. Die machen ein wirklich leckeres Whitebeer. Belohnung muss sein.



Ich habe im Teil 2 von den Zügen gesprochen, welche in Sichtweite von dem Appartement vorbeifahren, hier eine kleine Kostprobe wie sich das anhört und die Vorbeifahrt kann schon mal 5-10 Minuten dauern.


Ab 1600 haben wir das gekühlte Appartement für uns, Jan hat bis Mitternacht eine Schicht in der Notaufnahme vom Hospital. Es ist Hochsaison, dementsprechend hat es viele Touristen und somit auch viel Arbeit in der Notaufnahme. 

18. Juli: Seien Schicht dauerte bis 0300, entsprechend gibt es nicht so früh Frühstück. Wir haben abgemacht auf den Mittag zum Surveyors Beach zu fahren und die SUP,s auszuprobieren welche Jan hat. Es sind noch zwei Arztkollegen mit ihren Familien dort. Unterwegs wird noch kurz was eingekauft um ein B&B zu machen. Der Surveyors Lake hat etwa die Grösse vom Moossee. Der Stand ist flach und geeignet für Familien. Man merkt, dass es Samstag ist, der Beach ist sehr gut besucht. Unsere ersten SUP Erfahrungen sind doch recht erfolgreich, Mery beherrscht das SUP ohne mit dem Wasser Bekanntschaft zu schliessen, bei mir ist es nicht ganz so. Da es aber heiss ist, kann man eine Abkühlung brauchen. Bild SUB von Jan
2x New-York / Rip-Eye 1x Sirloin Steaks
 Gegen 1600 packen wir unsere Sachen und treten die die 30 Min. Rückfahrt an. Da die B&B Variante am Beach nur eine Light Version war, hat Jan drei Red Angus Steak aus dem Gefrierschrank. Wie macht man am schnellten gefrorene Steak. Variante Jan: 3.Minuten in warmes Wasser, die Verpackung entfernen, die Steaks mit Salz und Grillbutter einreiben, die Steaks erneuert vakuumieren und anschliessend für 60 Min in den "Sous Vide" Topf legen bei 54 Grad. Nach einer Stunde für 2-3 Min bei 250 Grad fertig grillen. Funktioniert gut und die Steaks sind sehr zart.









 19. Juli: Es ist Sonntag, heute ist ein Nani, Neni Tag. Ashley ist gestern Abend spät mit Tia zurückgekehrt. Wir übernehmen für heute gerne die Rolle als Grosseltern als Day Care Job. Am Morgen gibt es einen Besuch vom Spielplatz im Arrows Park, zum Park sind es ca. 35 Gehminuten, der Spielplatz ist sehr schön angelegt und grenzt direkt an den Elk River.

Wir verbringen den ganzen Morgen auf dem Spielplatz, trotz Sonntag sind wir fast alleine dort.



Kurz vor Mittag geht es zurück, zum Lunch und für Tia,s Mittagsschlaf. Was macht der Neni, wenn die Enkelin ihren Mittagsschlaf hält? Er schreibt den im Reiseblog. Nachmittag geht es in den Splashpark, der in ca. 15 Min zu Fuss zu erreichen ist.


Der Splashpark einen grosser Wasserspielplatz für kleine und grösser Kinder sowie deren Eltern und Grosseltern. Zum z,Nacht kommt Conner vorbei und es gibt selbstgemachte Pizzas.

20. Juli: Heute haben wir geplant mit den Mountainbikes auf dem Trans Canada Trail eine kleine Etappe zu machen. Zum Abschluss geht dem Elk River entlang bis ans westliche Ende von Fernie.


Auf Trail begegnen wir einem Red Deere (nicht John Deere) Diese Hirschkuh geniesst das saftige Gras inm dieser Blumenwiese und  lässt sich von zwei CH Biker nicht aus der Ruhe bringen. 


Jan hat Klinikschicht bis 1700 und Ashley hat Homeoffice. Abgemacht ist das wir heute für das z,Nacht zuständig sind, es gibt Poulet vom Grill und dazu eine Variation von verschiedenen Gemüsen.  Dazu wird noch die restlich 1/2 Gallone Whitebeer vernichtet

Zum Abschluss noch der Wetterbericht von heute. Am Morgen angenehm kühl, mit jeder weitern Stunde 2-3 Grad wärmer, Höhepunkt um 1600 mit 28 Grad und leichter Bewölkung. In der Luft liegt ein leichter Hauch von verbranntem Holz, Grund sind die ersten grösseren Wildfire in diesem Sommer. Einige sind nicht allzu weit weg daher der Rauchgeschmack in der Luft


 


21. Juli: Am Morgen machen wir einen Stadtbummel um uns die Zeit zu vertreiben.



Der Stadtkern hat noch viele "alte" Häuser von der Stadtgründung von 1898. Für Nachmittag haben wir abgemacht um mit Tia einen Ausflug zu machen. Geplant ist der Besuch von der Island Lodge. Diese Lodge ist berühmt für viele Prominente welche sich die ganze Lodge Anlage jeweils mieten. So zum Beispiel David Beckham.



Fast jedes Wochenende ist die ganze Anlage gebucht für Hochzeiten. Die Wartefrist beträgt aktuell 18 Monate. Die 6 km lange Zufahrtstrasse, ist mehr oder wenige ein 5m breiter holpriger Feldweg, ist jeweils von Freitag bis Sonntag gesperrt. Wer keine Einladung hat kann nicht hochfahren. Montag bis Mittwoch ist die Zufahrt für die Öffentlichkeit frei.


Wir hatten mehr erwartet, es ist kein Ort für kleine Kinder, es gibt zwar einen schönen See aber alles andere ist gemacht für Leute welche einfach in dem noblen Bistro sich die Zeit vertreiben und ein paar Selfis machen für alle die noch nicht dagewesen sind.

Im Winter lassen sie die Promis mit einem Pisten Bully auf die Hügel transportieren um dann im Tiefschnee runterzufahren.


Wir verlassen alsbald diese Stätte und kehren zurück. Am Abend ist eine Dinner angesagt bei Conner und Maddy.



22.Juli: Heute fahren wir zum Norbury Lake PP, dort haben wir für zwei Nächte einen Campingplatz gebucht. Der PP liegt ca. eine Stunde Nordwestlich von Fernie. Zuvor werden noch Vorräte aufgefüllt. unterwegs machen wir halt bei der "Trout Hatchery Station" hier werden Forellen gezüchtet und ausgesetzt, dazu gibt es noch einen Teich wo jedermann sein Glück versuchen kann beim fischen. Jedoch gilt hier "Catch and Release".  https://youtu.be/GSJBAafWUgw


Auch ein Fischadler hat hier seinen Horst.

Der Norbury Lake PP ist ein sogenannter "primitive Campground" Das sind Campingplätze ohne Service. (Non Water/Electric) und es gibt auch nur Pit Toilette. Dafür sind diese Plätze meistens sehr ruhig und abgelegen in der Natur. Oft gibt es dort auch kein Tel-Empfang oder nur mit schlechter Leistung. Entsprechend langsam ist auch das Blog schreiben. 





Es geht nicht nicht lange so erhalten wir schon Besuch von einem Eichhörnchen und einem Kiefertangare. 








Dieser PP liegt aber auch näher bei Cranbrook wo es Waldbrände hat. Besondern merken wir das am Abend als die Sonne durch den Smog der Waldbrände verdeckt wird und nur noch als orange Kugel zu sehen ist.


Die Sonne wird kurze Zeit später durch den Mond abgelöst, welcher sich auch farbig zeigt.

Abendstimmung am Norbury Lake


23. Juli: Das Wetter hier ist auch sehr warm, bei über 30 Grad kann man von von heiss sprechen. Ohne Strom gibt es auch keine Klimaanlage, die Temperatur im Camper ist auf 33 Grad angestiegen. Ein Abkühlung ist es nach Sonnenuntergang zu erwarten. Auch um 23 Uhr als wir uns schlafen legen war es noch 29 Grad. Wir lassen alles offen damit ein kleiner Wind eine gewisse Abkühlung bringt. 


Am Morgen ist es doch mit 20 Grad angenehm. Zum Frühstück gibt es u.a. Spiegelei mit Speck.





 

Später fahren wir nach Fort Steele, bei dieser grossen Hitze verbraucht der Kühlschrank viel Propan. Fort Steele ist eine Heritage Siedlung mit eine Tankstelle wo auch Propan nachgefüllt werden kann.




Am Abend schreibt uns Jan noch eine Nachricht, wir haben geplant in der ersten Woche August zusammen eine paar Tage Urlaub zu machen. U.a. wären wir von 7.bis 9. August in Kimberly wo wir ein Unterkunft gebucht haben. Conner sein Kollege arbeitet bei BC Wildfire in Fernie. In der Region Kimberly sind mehrere Wildfire welche "Out of Control" sind. Es ist möglich, wenn der Wind weiter so bläst, dass in ein bis zwei Wochen die Region Kimberly als Sperrzone für Touristen gelten kann. Er empfiehlt Jan die Buchung zu stornieren.

24.Juli: Diese PP ohne Service sind schon sehr ruhig, entsprechend lange haben wir geschlafen. Heute geht es zurück nach Fernie auf den Coal Creek RV Park. Dort haben wir Strom für die Klimaanlage und "Full Hookup" (= Strom und Frischwasser/WC können direkt angeschlossen werden) 


Unterwegs besuchen wir noch die Bull River Falls, der Weg dorthin ist nicht direkt beschrieben und führt über eine Gravelroad welche zum Staudamm führt und von Holztransport benutzt wird, entsprechend ist Vorsicht geboten. Unterwegs kreuzt ca. 20 vor uns eine schwarzer Puma den Weg, zu schnell um ein Foto zu machen.





Die Fahrt hat sich aber gelohnt. Es ist eine beeindruckende Felsenschlucht, bis zum Wasser runter gibt es viel zu klettern. Da diese Wasserfälle versteckt liegen, hat es auch keine anderen Touristen. Es ist eine willkommene Abkühlung am Rande dieser Wasserfälle.


Wo sind hier HaPeMaLo zu finden?

Bull River Falls                                                           Bull River Dam

 

Der Smog von den Wildfire ist doch sehr gegenwärtig, die Berge sind mit einem grau-weissen Schleier eingehüllt. Wir haben noch genügend Zeit auf der Rückfahrt ein Abstecher an den Surveyors Beach zu machen. Hier waren wir vor einigen Tagen mit Jan. 


Dort hat es u.a. kleine Wasserschildkröten welche, wenn man Glück hat, sehen kann.




Der Strand ist gut besucht, da der Kikomun PP Camping gleich angrenzend ist. Ein wunderbarer Campingplatz, aber fast unmöglich dort einen Platz zu bekommen. Es ist schon fas 1600 als wir uns auf den Weg zum Coal Creek RV Park machen. Zuvor wird im BC Liquor Store noch nachgefüllt. Der Coal Creek RV Park ist neu angelegt worden, entsprechend sind die Plätze recht sonnig und auch heute ist es wieder 31 Grad, gottlob haben wir Strom für die Klimaanlage, dafür die die Rest-Rooms sehr gut und eine erfrischende Dusche ist doch sehr willkommen. Seit gestern ist die höchste Waldbrandstufe aktiviert worden, das bedeutet, es dürfen keine Feuer mehr gemacht werden. Grillen mit einen Gasgrill ist aber weiterhin erlaubt.


Was macht man, wenn man kein Bratöl/Fett hat, klar man macht als Vorspeise 3 Tranchen Bratspeck,  das gibt dem Steak noch eine gewisse Note.



25.Juli: Gut ausgeschlafen machen wir uns in aller Ruhe das Frühstück, danach eine kleine Wanderung Richtung Montane Hill.




Zimt-Himbeere                 Zwei Rehe welche die Himbeeren pflücken
Wie schon bei vielen anderen Wanderungen haben wir viel Zimt-Himbeeren gesehen, jetzt sind die ersten Früchte leuchtend rot. Die Zimt-Himbeere schmeckt fast wie die normale Himbeere hat aber einen leicht säuerlichen Geschmack und im Abgang eine Zimt Note. Diese Beeren werden nicht nur von den Wanderer gepflückt, grosse Rehe  und vor allem die Schwarzbären lieben die Leckereien. Gegen Mittag kehren wir zurück zur Campsite. 



Coal Creek Camping und RV Park in Fernie BC
Wir verbringen den Nachmittag gemütlich auf dem Platz. Gegen 1600 gegen wir zu Fuss nach Fernie noch etwas einzukaufen, damit wir zum z,Nacht etwas auf dem Grill machen können. Heute entscheiden wir uns für Thunfisch. In Dorf und zurück sind es geleichwohl eine einstündige Wanderung. Immer am späten Nachmittag kommt ein angenehmer frischer Wind auf, welche die Hitze vertreibt. Wir haben uns entschlossen noch eine Nacht hier zu bleiben und die Ruhe zu geniessen. Morgen Sonntag sind wir bei Jan zum Frühstück eingeladen.



Teil 4 wird schon bald folgen



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