Sonntag, 20. September 2026

Teil 7. Rodeo in Patrica und Weitereise nach BC Creston-Castlegar-Nakups-Kelowna-Nelson-Fernie.

 

04.Sepember: Nach den Frühstücken durchwandern wir noch einen anderen Teil von dem Park. Auch hier hat die Zeit zusammen mit Wind und Regen, eindrückliche Sandgebilde gestaltet. 


Da wir heute noch 4h Fahrt vor uns haben, machen wir uns alsbald auf den Weg. Unsere Reise führt uns weiterhin durch einen Teil von Alberta wo der Anbau von Gerste und Raps mehrheitlich ist. Video Hwy 5 Süd Alberta

100km gerade aus und links und rechts bis zum Horizont nur Getreidefelder. Trotz der Eintönigkeit ist es gleichwohl spannend hier durchzufahren. Damit hier bewässert werden kann durchzeiht sich das ganze Gebiet mit angelegten Wasserkanälen welche dann die grossen Pumpstationen versorgen. Diese Kanäle werden gespiesen durch die zwei grossen Flüsse, den Saskatchewan und Bow River.           Video Bow Riverbridge  Die längste Bewässerung welche im Kreis läuft hat eine Länge von 2km, d.h diese Anlage bewässert ein Feld von der Grösse von 125ha. Wie näher wir gegen Brooks kommen umso mehr ändert sich die Angebauten Kulturen, hier werden Kartoffel, Zwiebeln, Zuckerüben, Soja und viel Mais angebaut. Kurz nach 15:00 sind wir auf dem Dinosaur Provinicial Park angekommen.


Check-In ist erst ab 16:00, daher machen wir noch einen Ausflug in den Park und bestaunen auch hier die Gebilde welche die Natur geschaffen hat. 



Der Park ist für die Funde von Dinosaurierskeletten weltweit bekannt. Es wurden hier einige fast vollständige Skelette ausgegraben. Auf den zahlreichen Trail welche durch das Gebiet führen, kann man mit etwas Glück kleine Knochenstück von Dinosaurier finden, jedoch ist es verboten diese mitzunehmen.

Hier hatten Glück hier von Freitag auf Samstag überhaupt noch einen Platz zu finden. Dieses Wochenende ist das letzte lange Wochenende (Montag ist Labourday) in diesem Jahr und traditionell buchen die Leute Monate im Voraus die Plätze. 


Unser Campingplatz


Auch zum z,Nacht gibt es etwas, Lammburger mit viel Gemüse und zum Nachtisch zwei Tranchen Zitronencake. Langsam ist es spürbar, dass es September ist, die Sonnen zeiht sich frühen hinter dem Horizont zurück und die Nächte werden kürzer. Wir sind jetzt fast 9 Wochen unterwegs, die Regentage sind an einer Hand abzuzählen, jetzt aber die Aussichten für die kommenden Tage nicht sehr rosig. Damit haben wir für den Rest der Reise eine zusätzliche Herausforderung.

Dinosaur Camping by Night

05. September: Bis spät in die Nacht sind noch Camper angereist welche das lange Wochenende auf dem Campingplatz verbringen. Wir werden heute zum Patrica Rodeo, kurz nach acht meldet sich Jan bei uns, wir werden uns  kurz vor zehn direkt beim Rodeo treffen. Vorab müssen wir noch Frischwasser auffüllen und die Schmutztanks leeren, auch wenn diese noch nicht voll sind. Wir werden die nächsten zwei Tage auf der Farm von Ashleys Eltern stehen und dort können wir nicht dumpen. 


Neben Jan, Ashley und Tia (JAT) treffen wir auch die Eltern von Ashley, auch ihre Bruder Ty mit seiner Frau Cassidy und den Söhnen Olivier und Copper sind dort. Dazu kommen noch eine Menge Bekannte. Das Rodeo hat grosse Tradition und wird zum 47th mal ausgetragen. Aus ganz Alberta reisen die Rodeoleute an um hier Preisgelder abzukassieren. Die Farmer aus nah und fern kommen mit ihren Trailer angereist und bauen mit jeweils 4 Trailer ein Wagenburg. Ab zehn Uhr geht es los, zuerst werden Kälber eingefangen und später gibt es verschieden Geschicklichkeit Prüfungen mit Pferden.  Erst mach dem Mittag geht es los mit den typischen Rodeo Disziplinen. Bullriding, Wildhorseriding, Wildhorse Race und Jack-Wagon Race (Two Wheeler and four Wheeler) 

Am Besten lassen wir hier die Videos sprechen.

Video Wildhorse-Riding   Video Bull-Riding   Jack-Wagonrace Start  Video Jack-Wagonrace Finish 

Video Jack-Wagonrace 4 Wheeler 


Nur einmal war der Bulle, nachdem er den Rodeoreiter abgeworfen hatte, mit der Arena nicht zufrieden, er wollte sich die Freiheit erkämpfen, aber sehen sie selbst. Video Bull-Riding Bull haut ab

Wir haben wir erfahren, dass der Bulle nicht eingefangen werden konnte, später hat jemand erzählt, dass der Bulle bei einer Mutterkuhherde, welche in der Nähe war, Unterschlupf gefunden hat.


Zurück beim Camper gibt es Fliegenalarm, man merkt, dass wir hier auf einer Rinderfarm sind und die Weiden nicht weit weg sind, tausende von Fliegen haben unseren Camper in Beschlag genommen.









06.September:  Irgendwo hatten sich einige Fliegen Zugang zum Camper verschafft, so dass wir vor dem schlafen mit dem „Fliegentätscher" jagt machen mussten. Ansonst war es sehr ruhig Irgend Mal in der Nacht hat es geregnet, der Morgen ist grau und die Wolken stehen tief. Ab 10 Uhr gibt es beim Rodeo das klassische Cowboy Frühstück, zwei Eier (one geflippt) zwei Würstchen und zwei Pancakes, dazu schwarzen (dünnen) Kaffee. Der Preis von umgerechnet CHF 4.00 ist auch moderat. Vor dem Frühstück war noch Cowboy Gottesdienst, da wir keine Cowboys sind konnten wir diesen Teil auslassen. Wir immer bevor das Rodeo beginnt wird die Nationalhymne (VIDEO) gesungen und anschliessend wird ein Gebet gesprochen welche die Cowboys beschützen möge. Neben dem klassischen Rodeo Disziplinen gibt es heute noch das Little Bitch Sheep Riding, da können sich die Kleinsten auf ein Schaf legen, sich an der Wolle festhalten und schauen wie lange sie oben blieben. Das gibt ganz unterschiedliche Szenarien Video Kids Sheep Riding Part1 Video Kids Sheep Riding Part2 Wie die Video zeigen gibt es ganz unterschiedliche Erfolge. Eine weitere Disziplin ist, das Kids Wildpony Riding, hier geht es darum zu dritt ein Pony soweit zu zähmen, dass ein Kids aufsteigen kann, Video Kids Wildpony RidingVideo Pony) Auch heute wieder im Programm das klassische Wildhorse Riding. Hier versuchen 3 Erwachsene ein Wildes Pferd soweit zu bändigen, dass sie dem Pferd ein Sattel aufsetzen können und einer muss aufsteigen und ein Runde reiten ohne dass er abgeworfen wird. Was selten einer schafft. Wildhorse Riding Part2  Bis in den frühen Nachmittag meinte es das Wetter gar nicht gut, es regnet und ist windig. Zum Ende hin zeigt sich doch noch die Sonne. 

Hier noch ein paar weitere Videos vom Kids Sheepriding, Wildhorseriding, Bullriding.

Video Kids Sheep Riding 2    Video Bull Riding 2  Video Wildhorse Riding 2

Es gab einen ganz speziellen Wettkampf, jeder kennt das Spiel "Reise nach Jerusalem" nur wird es hier anderes gemacht mit Pferd und Reiter. Es beginnen 16 Reiter/innen sie stellen sich am Ende der Arena auf und am anderen Ende sind nur 14 Barrel aufgestellt. Auf ein Signal geht es los, jeder, jede Reiter/in versucht so schnell wie möglich auf die andere Seite zu reiten und sich auf ein Barrel zu setzen. Zwei scheiden immer aus bis die zwei letzten den Final bestreiten. Es ist kein Zufall dass am Schluss zwei junge Lady den Final bestreiten, es ist beeindrucken aus welchen Tempo sie schon absteigen und mit vollem Einsatz versuchen sich auf ein Barrel zu setzen. aber schauen sie selber.

Video Barrel Seat Race

Als letzten Akt kommen nochmals die ganz kleinen zu Einsatz, Kinder ab ca.2 Jahren bis 6 Jahre können versuchen zwei kleine Schweine einzufangen. Jan setzt Tia auch in den Ring, sie macht zwar keine Jagt auf die Schweine aber hat dennoch Freude dabei zu sein Video Kids catch Pigs Die Kleine hat schon vor gar nichts Respekt und auch keine Berührungsängste. Gegen 16:00 packen wir unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg, wir haben beim Park Lake PP in der nähe von Lethbridge einen Platz gebucht. Die Fahrt dauert knapp 2h und ist die halbe Strecke nach Fernie wo wir morgen hinfahren. Auch wenn wir einen anderen Hwy wählen als bei bei der Hinfahrt, das Bild rechts und links vom Hwy ist das gleiche. Zuerst Maisfelder bis zum Horizont, dann Gersten und Rapsfelder.


Park Lake PP Nähe Lethbridge

07. September: Heute ist Labourday das heiss ein Nationaler Feiertag, das Wetter zeigt sich aber von der ganz schlechten Seite, schon am Morgen regnet es in Strömen. Unser Tag ist schnell geplant, wir fahren die 250km nach Fernie zu JAT, legen einen Wäschenachmittag ein. Unterwegs werden noch die Tanks geleert und der Benzintank gefüllt, so dass wir morgen startklar sind für unsere letzten Trip nach Central BC, wir haben noch knapp 10 Tage Zeit für diesen Trip.

08.September: Wir verlassen Fernie Richtung Cranbrook, Die Wolken hängen noch tief über die Berge, aber der Wetterbericht verspricht weiter westlich in BC besseres Wetter. In Cranbrook besuchen wir noch den Idlewook Park.



Dann entscheiden wir uns weiter zu fahren auf dem Hwy 3 nach Westen bis nach Creston. 





In Creston gibt es noch einem kurzen Halt bei einem Park. 



In Wynndel haben wir auf einem Bauernhof einen Campingplatz ausgesucht. Dieser ist wunderbar oberhalb vom Kootenay Valley gelegen. 


Da es 2 Tage geregnet hat gibt jetzt das Feuerverbot nicht mehr, so dass wir ein Campfire machen können und dazu die Aussicht geniessen. Zum z,Nacht gibt es Reste von gestern, Couscous mit Gemüse und gehackten Rindsfleisch.




09.September:  Das Tagesziel von heute ist der Syringa PP welcher oberhalb von Castlegar am Arrow Lake liegt. Jetzt nach dem Labourday macht es das reisen schon einfacher, da die Campingplätze nicht mehr ausgebucht sind, kann man einfach hinfahren. Die Fahrt führt über den Hwy 3 West. Video Brücke Hwy 3 

Unterwegs bei einer Rest-Arena gibt es einen Waldabschnitt wo viele Leute irgendetwas hinterlassen, das meiste sind bemalte Steine, oder Steine mit einer Inschrift, oder ein Andenken an jemanden den man liebt, oder an jemanden der verstorben ist.


Zum Teil hat es doch sehr persönliche Andenken dort. z.B. mit Fotos. Scheinbar gibt es Paare welche sich dort das „Ja Wort“ geben. 



Wir besorgen uns bei Fluss auch Steine und hinterlassen eine Message. 
















Weiter geht es auf den Kootenay Summit, Video Kootenay Summit  dort liegt der Birdel Lake welcher zu einer Wanderung einlädt. 

Bridel Lake und Trail

Zuerst machen wir aber ein Kaffee und unterhalten uns mit einem älteren Ehepaar aus Idaho, sie sind seit Wochen mit ihrem klapprigen Camper unterwegs. Die Rund-Wanderung führt hoch über den See mit einem Ausblick auf die Passtrasse. Bei herrlichen Herbstwetter geht es weiter durch das schöne Koogtenay Valley bis nach Salmo. Zwischendurch mal eine längere Baustelle Video Baustelle Hwy3  Dieser Hwy ist auch sehr beliebt bei Motorbiker Video Motorbiker (was auch verständlich ist)  Hier gibt es u.a. der grösse One-Cent von Kanada

Wir sind dabei den One-Cent zu fotografieren als einen Racon Famile die Strasse und den Parkplatz überquert Video Racon Family  Übrigens die Motorbiker welche uns im Video überholen treffen wir dort bei One Cent, sie machen das Foto von uns und wir machen ein Foto von ihnen. 

























 
Auch sonst gibt es dort ein paar schöne alte, aber gut erhaltene Gebäude welche an die Westernzeit erinnern.

    Salmo


Bis nach Castlegar sind es noch knapp eine Stunde. Video Anfahrt Catlegar 
Auf der Anfahrt nach Castlegar springt uns eine Schwarzbärenmutter vor das Auto, ihr folgen noch zwei Junge, wird sind so überrascht, dass es kein Foto davon gibt. Die Ortschaft ist bekannt für ihren Skulpturenweg, daher machen wir dort ein Zwischenhalt und vertreten und die Beine beim Besuch von den Skulpturen. Schon ist es wieder Zeit die letzten 20km in Angriff zu nehmen bis zum Syringa PP wo wir eine schöne Campsite, mit Aussicht auf den Arrow-Lake, haben. Zuvor besuchen wir noch den Art-Walk in Castlegar.

The Canadian Lady





Dann geht es dem Arrow Lake entlang Richtung Syringa PP

Arrow Lake


Syringa PP Camping

Der Campingplatz ist gut ausgestattet, so dass wir uns auch eine warme Dusche gönnen können. Es ist Zeit um z.Nacht zu kochen, heute gibt ein Top Sirlion Steak mit Pasta und Salat. 



Da wir hier Pazific-Zeit haben ist schon um 19:30 finster.




10.September: Heute gibt es wieder mal ein deftiges Frühstück, Ranchbratspeck mit Spiegelei. Video Bratspeck mit Spiegelei Nach den Frühstück machen wir uns auf den Weg zu zwei Wasserfällen welche weiter Seeaufwärts liegen. Um dorthin zu gelangen müssen wir die Forest-Service Road nehmen welche eine Gravelroad ist. Die Strasse schlängelt sich den Felsen und dem Abgrund entlang, ist zum Teil sehr schmal, abenteuerlich und ausgefahren von den Holztransportern.

Forest Service Road Arrow Lake 2 Forest Service Road Arrow Lake 3 Forest Serviceroad Arrow Lake 4

 Nach 4km sind wir beim Trailhead vom Tulip Wasserfall angelangt, der Trail zum Wasserfall ist nur ein paar hundert Meter weit und gut zugänglich.

Tulip Waterfall



Es geht nochmals 8km die Forststrasse weiter bis zu einer Brücke. Hier sind der Upper und Lower Cayuse Falls. 









Um zum unteren Wasserfall zukommen ist eine kleine Kletterpartie nötig, welche aber mit Seilen gesichert ist Video Trail to Cayuse Waterfall  


Cayuse Waterfall


Zurück beim Parkplatz nehmen wir den Rückweg unter die Räder, es geht wieder die Forest-Service Road zurück, entlang den Felsen und hoch über dem Abgrund.  Video Forest Serviceroad along Arrowlake In Castlegar machen wir noch einen Ausflug auf den Zuckerberg Island, das ist eine Insel welche entstanden ist durch den Zusammenfluss der zwei grossen Flüsse, den Kootenay und den Columbia River.



Zusammenfluss von Kootenay und Columbia River

Hier legen wir auch unser Tagesziel fest, es ist der Rosebery PP welche 20km nördlich von New Denver liegt. Vor der Abfahrt gilt es noch Kühlschrank und Benzintank auffüllen. Die Fahrt führt durch das Slocan Valley hoch und später alles dem Slocan Lake entlang. Kurz vor 17:00 erreichen wir unser Tagesziel, das „Pförtnerhaus“ ist nicht mehr besetzt es gilt die Selbstregistration. Neu ist, und das haben wir schon gestern bemerkt, dass man zu den Campingplatzkosten, hier sind es 20$, noch 20$ zusätzlich zahlen muss, wenn man nicht wohnhaft ist in BC. Ist noch happig und nicht gerade Touristenfreundlich. Heute gibt es zum z,Nacht Omeletten mit einem Toping aus Bacon, Ham, Corn, und Tomaten.



11. September: Die Reise geht weiter auf dem Hwy 6 West Richtung Naksup, dort besuchen wir zwei Wasserfälle, der Kuskanax ist bei den Hot Springs.


Der Gardner Wasserfall ist direkt an der  Hot Springs Road. 



Danach erfolgt eine Lagebesprechung, weiter Richtung Norden nach Revelstoke oder weiter Richtung Kelowna (Westen) Auch nach Konsultation von dem Wetterbericht entscheiden wir uns Richtung Westen zu fahren. Bis Kelowna ist es aber noch über 200km so dass wir unterwegs einen Campingplatz suchen, die erste Wahl ist der Mc Donald PP aber dort sind die Campsites ausgebucht. (Wochenende beginnt heute) So entscheiden wir uns bis nach Cherryville zu fahren und dort auf de, Golden Panner RV Camping zu übernachten.

In Faquier müssen wir die Fähre über den Upper Arrow Lake nach Needles nehmen. Video Ferry Faquier to Needles Der Upper Arrow Lake ist ein Stausee von einer Länge von 153km, dort wo die Fähre übersetzt ist er gerade mal 3.5km breit. Nach Needles führt der Hwy 6 West durch ein gebirgiges und stark bewaldetes Gebiet, welches nicht sehr spannend ist.







12. September: Wir haben uns entschlossen ein Motel in Kelowna zu buchen, um weiter einmal gute Duschen zu haben und eine anständige Internetverbindung um den Blog zu aktualisieren. Die Fahrt über den Hwy 6 für via Cherryville, Lumby, Vernon nach Kelowna. Video Hwy 6 Lumby to Vernon
Kelowna ist eine sehr moderne Stadt mit über 100'000 Einwohner und mit einer sehr schönen Promonade. Wir lassen den Camper beim Visitorcenter stehen und machen uns zu Fuss auf den Weg um die das Downtown welches rund um die Hafenpromonade ist zu besuchen. Es ist eine richtige Blumenstadt und alles ist sehr sauber und gepflegt. 

Japangarden

Hotels mit direktem Bootsanlegeplatz




Verpflegung gibt es on the Way. Zeitig gehen wir in unser Motel das Recreation Inn and Suites, es ist ein einfaches Motel aber sauber und gepflegt.

13. September: 35 Jahre ist es her, dass wir geheiratet haben, dafür gibt es eine Frühstück im Hotel, welches eher spartanisch ist. Des Wetter ist eher durchzogen und die Aussichten sind auch nicht gerade toll. Trotzdem entscheiden wir uns weiterzureisen Ziel ist irgendwo am Hwy 3 bei einen PP zu übernachten.

Die erste Station ist die Kettle Valley Steam Rail auf der Fahrt nach Osoyoos. 









Die Dampflokomotive und die Personenwagen, sowie der alte Bahnhof  sind ein beliebtes Ausflugziel für Personen von  Nahe und fern. Zusätzlich dient die ganze Kulisse nach für alte Westernfilmszenen.
Wie länger der Tag wie schlechter das Wetter, der nächste Halt ist geplant beim Spotted Lake. Die Fahrt für durch das grösste kanadische Anbaugebiet für Früchte, Obst und Reben. Überall gibt es Früchtestände am Strassenrad und viele Hinweisschilder von Weingüter welche zum degustieren einladen. 


So könnte der See im Herbst aussehen

Das ist ein See mit verschiedenen Pots, welche bei schönem Wetter unterschiedliche Farben haben. Heute leider nicht. Hier ein Foto wie es aussehen könnte.













Wir verlassen Osoyoos bei Regen, unterwegs haben wir und noch etwas zu z,Nacht eingekauft.
Die Wolken hängen tief als wir den letzten Teil von unserem Tagesziel unter die Räder nehmen.

Blick zurück auf den Osoyoos Lake

Wir fahren noch ein 3/4h auf dem Hwy 3 Richtung Westen bis zum Boundary Falls PP. Hier wir eingeparkt für die Nacht.

Der Regen nimmt sich eine kurze Auszeit so dass es reicht den Lachs auf dem Grill zu machen und sogar draussen zu essen. 







14. September: Der Tag erwacht noch in grau aber es ist trocken, auf unserer Weitereise werden wir Nelson besuchen. 



Unterwegs sehen wir noch einen alten Bahntunnel welcher heute als Graffitiobjekt genutzt wird. Die Weiterreise geht über den Hwy 3 nahe der Grenze zur USA. Die Strasse für durch ein sehr schönes Gebiet, mit viel Landwirtschaft. Grand Forks ist eine der grösseren Ortschaften welche wir durchfahren.



Nelson ist bekannt für die Baker Street, welche aus alten historischen Gebäuden besteht.












Einige historische Gebäude in Nelson

Weiter gibt es sehr viel Wandmalereien  (Murals)in ganzen Downtown von Nelson.





Zum Abschluss besuchen wir noch die Histroricsite von der Electric Light Station welche direkt unterhalb von dem Cottenwood Wasserfall liegt. Hier zeigen sich die ersten Herbstfarben.


Cottenwood Fall



Jetzt können die Wolken das Wasser nicht länger halten und es beginnt leicht zu regnen.

Wir überqueren das Ende des Kootenay Lakes über ein riesige Stahlbrücke. 

Bis zu unserem Tagesziel sind es noch knappe 30min.

Auf dem Kokanee PP angekommen macht der Regen Pause, so dass wir die Lamm T-Bone Steaks draussen auf dem Grill machen können.











15. September: Der Wetterbericht hat leider recht, die Wolken sind tief und es ist schon am morgen nass. Da der Wetterbericht für Morgen Mittwoch Besserung angekündigt hat, entschliessen wir uns bei diesem Wetter schon mal 3.5 Stunden Richtung Fernie zu fahren.  Um 09:50 geht unsere Fähre welche  den Kootenay Lake überquert und gehört zum Hwy 6. In Balfour geht es auf die Fähre Video Loading Ferry Balfour to Kootenay Bay  und 45 Min später erreicht die Fähre Kootenay Bay wo es wieder an Land geht. Video Landing in Kootenay Bay




Es geht weiter auf dem Hwy 6 südlich bis nach Nelson, unterwegs machen wir noch eine Stopp beim Glashaus. Der Bestatter D.H. Brown hat in den letzten zehn Jahren vor seiner Pensionierung, begonnen Glasflaschen zu sammeln. Es waren nicht gewöhnliche Glasflaschen, sondern die Glasflaschen in welchen die Bestatter die Flüssigkeit für die Einbalsamierung hatte. 

Er hatte die Flaschen aus ganz Kanada erhalten, so hatte er nach zehn Jahren über 600'000 Flaschen. Mit diesen Flaschen hat er sich dann ein Haus, eine Terrasse, einen Gartensitzplatz mit Brücke und einen Aussichtsturm in Strandnähe gebaut. Innert drei Jahren war das Werk fertiggestellt. Da immer mehr Leute kamen um das Kunstwerk zu besichtigten hatte er sich entschlossen, das ganze öffentlich zu machen. Heute ist das ganze nicht mehr bewohnt aber als Touristenattraktion geöffnet. 


Der Wohnraum



The Story of Glasshouse

Wir fahren weiter via Nelson bis nach Cranbrook, hier wird eingekauft und aufgetankt. Bis zu Tagesziel den Kikomun PP sind es noch 50. Min. Bei diesem Wetter gibt es auch keine Probleme eine Platz direkt am Koocanusa Lake zu finden. Wir lassen uns unser Dinner trotz leichtem Nieselregen nicht verderben, eine Sonnenmarkise kann man auch als Regenmarkise verwenden. 


Später gibt es ein Lagerfeuer um sich zu erwärmen bei diesem nasskalten Wetter.


16. September: Der Wettergott hat rechte behalten, die restlichen Wolken werden von der Sonne vertrieben. Wir entschliessen uns noch eine weiter Nacht hier auf diesem Campingplatz zu bleiben. Es ist zwar ein primitiv Camping aber es gibt noch einen anderen Teil von diesem Platz, dort hat es Duschen welche mitbenutzt werden können. Wir es am Morgen gemütlich, kurz nach dem Mittag machen wir uns auf den weg zu der 3-Seen Wanderung welche beim Beach von Surveyors Lake startet.
 Engineers- und den Fisher Lake


Surveyour Lake

 Die Wanderung dauert ca. 2.5h und umrundet den Surveyour- den Engineers- und den Fisher Lake.  Fast bei allen Seen sehen wird Painted Turtles welche sich auf alten, im Wasser liegende, Holzstämmen sonnen.  Video Turtles


Painted Turtles



Helmspecht



Auch einen Helmspecht können wir beobachten. 











Gegen Abend machen wir gebracht von den Duschen, auf dem Ponderoa Camping, bevor es zurück geht auf unseren Campingplatz. Zum z.Nacht gibt es Lammkotletten, aus den Resten von gestern, Gemüse und Pasta wird als Beilage einen Salat gemacht. Es wird unser letzte Abend sein welchen wir auf einem Campingplatz verbringen, Von Morgen an sind wir wieder bei JAT in Fernie. Standesgemäss lassen wir den Abend ausklingen mit einem Lagerfeuer und die Abendstimmung zeigt sich auch von der besten Seite. 

Aussicht von unserer Campsite auf dem Kalispell Camping

17. September: Nach dem Frühstück bis zum Camping Check Out, haben wir Zeit Kleider rund andere Sachen zu sortieren. Es geht darum zu entscheiden, was wir nach Hause nehmen., was von Jan ausgeliehen haben, was wir Jan geben können und was wir der Heilsarmee spenden können. Video Check-Out Kalispell CG Abgemacht ist, dass wir um 13:00 in Fernie sind um den Nachmittag mit Tia zu verbringen. Tia nicht ganz so happy, seit zwei Tagen wird sie geplagt von heranwachsenden Backzähnen.  Da beste Mittel ist mit ihr auf den Spielplatz zu gehen, damit sie beschäftigt ist. Das gelingt uns ganz gut,  gegen 17:30 kommt Jan von seiner Spitalschicht nach Hause, es gibt selbstgemacht Burger zum z,Nacht. Als Tagesabschluss fahren wir mit den Bikes noch zum Happy Cow Store, das ist der beste Ice-Creme Shop in ganz Fernie.

18. September: Am morgen räumen wir mal unseren Camper aus, so in drei Monaten hat sich schon was angesammelt welches wir nicht in die CH nehmen werden. Einige Sachen können wir bei Jan lassen. Andere Sachen müssen wir zurück lassen wegen dem max. Gewicht von 23kg. Nachmittag haben wir geplant mit Tia zusammen etwas zu unternehmen. Sie ist ein wenig "grantig" weil sich die Backenzähne bemerkbar machen. Ab besten geht man mit ihr auf den grossen Spielplatz im Rotrary Park, da kann sie die Schmerzen am besten vergessen. Am Abend kommen Maddy und Conner zum z,Nacht, wir haben abgemacht dass wir kochen werden. Es gibt ganz einfach Pasta mit eine m feinen gehackten mit Truten Fleisch und fein geschnittenem Gemüse, dazu ein Ranchsalat.

19. September: Der letzte Tag in Fernie, bevor es am Abend nach  Calgary geht. In Fernie wird diese Wochenende ein Pride gefeiert. Vor dem Mittag machen wir uns auf den Weg zur City Hall wo ein Teil der Veranstaltung ist. Jan hat das ganze Wochenende Piket-Dienst als Notfall- und Anästhesiearzt. Wir kommen nicht soweit und schon kommt ein Alarm rein und Jan ist weg. Wir machen gleichwohl unseren Spaziergang und kehren nach dem Mittag zurück. Nach dem Mittagschlaf von Tia gehen wir nochmals auf die Piste. Um 17:00 sind wir zurück und Jan erscheint kurz darauf auch. Er meint es sei ein verrückter Tag gewesen, bei diesem schön en Herbstwetter sind noch so viel Leute beim Wandern und vor allem auf den Bike-Trails. Hauptproblem ist, dass sich viel Leute überschätzen, dank den E-Mountainbike erklimmen viel Leute Berge, wo sie sich beim Hinunterfahren überschätzen und so viel Stürzen kommen mit zum Teil gravierenden Verletzungen. Jan meint die schlimmsten sind die UE-70 Generation. Wir haben noch 3.5h Fahrt vor uns und so versabschieden wir uns um 18:00, wir werden uns in einer Woche in Spanien wieder sehen, somit halten sich Emotionen in Grenzen.



Die letzte Fahrt nach Calgary, der Wetter und der Herbst zeigen such nochmals von ihrer goldigen Seite und begleiten uns nach Airdrie, wo wir für die letzte Nacht ein Hotel gebucht habe.

 Link zu Teil 8 Letzter Teil








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